Ukraine-Krieg sorgt für große Probleme bei russischen Pokerspielern

Mit enormem wirtschaftlichem Druck wollen die westlichen Staaten den russischen Präsidenten Putin zur Vernunft bringen und zum Abbruch seiner Ukraine-Invasion zwingen.

Von den Sanktionen sind aber nicht nur die staatlichen Institutionen, sondern auch Privatpersonen und Firmen betroffen. Die Pokerbranche ist da keine Ausnahme.

Nachdem Russland vom internationalen Zahlungssystem SWIFT ausgeschlossen wurde, wurde Bargeld knapp und der Rubel verlor rund 30 Prozent seines Wertes.

Da Russland verboten hat, dass die Vermögen russischer Bürger ins Ausland transferiert werden, kann auch kein Geldverkehr mit Online-Pokeranbietern stattfinden.

Manche rufen bereits das Ende des russischen Online-Poker aus:

Da auch Zahlungsdienstleister wie Skrill Geldtransfers und Auszahlungen für russische Kunden deaktiviert haben, können russische Spieler nur noch mit Kryptowährungen Geld ein- oder auszahlen.

Weil nur wenige Anbieter Kryptowährungen wie den Bitcoin akzeptieren, ist aber auch das nur für die wenigsten Pokerprofis eine gangbare Lösung.

QuellePokerStrategy
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Rainer Vollmar

cresspahl ist seit rund 20 Jahren der Pokerszene verbunden – als Redakteur, Übersetzer, Blogger und Cashgame-Spieler, dessen gesamte Bankroll nach dem Black Friday 2011 über ein Jahr eingefroren war. Er arbeitete für die führende deutsche Pokerzeitschrift und war für insgesamt vier Online-Pokermagazine tätig. Außerdem stammen die Übersetzungen fast aller deutschsprachigen Pokerbücher aus seiner Feder. Sein Lieblingspokerort ist das Casino Schenefeld, seine Lieblingshand ist T9s.