Männer im Ladies Event? – So handhabt die WSOP das Skandalthema!

Bei der World Series of Poker (WSOP) 2024 werden 99 Bracelets vergeben – 4 davon in Restricted Tournaments, also Turnieren, die nicht jedermann offen stehen. Das sind das Dealers Event, das Seniors und das Superseniors Event sowie das Ladies Event. Letzteres sorgt immer wieder für Schlagzeilen, da es nicht wie wie bei den anderen einen bürokratischen oder leistungsbezogenen Grund dafür gibt, warum Frauen in von Männern getrennten Turnieren antreten sollten. – Genau damit, und mit den Männern, die sich in Frauenturnieren versuchten, beschäftigt sich das neueste YouTube-Video von Poker Bounty.

Selbst unter den Pokerdamen ein Reizthema: Ladies Events

Während viele Frauen Ladies Events supporten und darin gerne an den Start gehen, gibt es ebenso viele Kritikerinnen, denen der Wettkampf abgeschottet von der männlichen Konkurrenz eher peinlich ist. Seit der Einführung des WSOP Ladies Events zum Muttertag 1976 wird es deshalb auch konsequent von einigen Spielerinnen boykottiert. – Welche drei Gründe ganz klar für die Austragung von reinen Frauen Pokerturnieren sprechen, zeigt Poker Bounty jetzt auf seinem YouTube-Kanal.

Kann die WSOP Männern den Start im WSOP Ladies Event verbieten?

Immer wieder erregten Männer mediales Aufsehen, indem sie im Ladies Event an den Start gingen. Daraufhin stellte sich die Frage, ob die WSOP das nicht verhindern könne, indem sie ihre Regularien dementsprechend klar definiert oder von ihrem Hausrecht Gebrauch macht.

Was das 14th Amendment und „Intermediate Scrutiny“ damit zu tun haben, wird auch in dem Video erklärt – genauso warum das WSOP Ladies Event auf einmal $10.000 Buy-In hat … und wie man drum herum kommt diese zu zahlen.

QuelleYouTube - Poker Bounty
Share this page
Avatar photo

Jan Schwarz

Jan Schwarz hat in Bamberg, Hannover und an der DJH in Aarhus (DK) Journalistik studiert. Er schreibt seit drei Jahrzehnten für Tageszeitungen, Sportmagazine und Sportagenturen. Vor allem seine Recherchearbeit zeichnet ihn aus. Seit 2006 war er für fast alle gängigen Pokermedien im Einsatz, u. a. als Chefredakteur von „donkmag“ und „Pokerblatt“. Am Pokertisch war und ist er rund um den Globus an den Turniertischen zu finden. Im WSOPE Main Event 2008 in London war er als 42. bester deutschsprachiger Teilnehmer. – Neben Poker verfolgt der sportbegeisterte Redakteur vor allem Motorsport, Radsport, Tennis und Politik. Außerdem ist er im Bereich Trading Cards und Collectibles ein wandelnder Almanach.