Poker als Pflichtprogramm! Wall-Street-Firma setzt neue Maßstäbe!

Für Leute in die Poker-Community ist es kein Geheimnis, dass es eine enge Verbindung zwischen Poker und der Börse gibt.

Doch außerhalb der Szene gelten Pokerspieler nach wie vor häufig als zwielichtig und werden einem Milieu zugeordnet, das ihnen gar nicht gerecht wird.

Für den amerikanischen Handelsriesen Susquehanna International sieht die Sache aber ganz anders aus.

Man kann beim Pokern arbeiten und beim Arbeiten pokern …

Laut einem Artikel im Wall Street Journal müssen neue Mitarbeiter während ihres zehnwöchigen Ausbildungsprogramms über 100 Stunden pokern.

In der Zentrale gibt es sogar einen eigenen Pokerraum, in dem die Angestellten zeigen sollen, wie mit Risiken und Wahrscheinlichkeiten umgehen.

Letztlich werden sie nach ihrer Fähigkeit beurteilt, mit möglichst wenig Risiko möglichst viele Chips zu sammeln.

Laut Todd Simkin, dem stellvertretenden Firmenchef, ist Poker ein sehr gutes Modell, um Entscheidungen mit unvollkommenen Informationen zu treffen.

Bleibt die Frage, inwieweit dieses Beispiel Schule macht.

QuelleWall Street Journal
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Rainer Vollmar

cresspahl ist seit rund 20 Jahren der Pokerszene verbunden – als Redakteur, Übersetzer, Blogger und Cashgame-Spieler, dessen gesamte Bankroll nach dem Black Friday 2011 über ein Jahr eingefroren war. Er arbeitete für die führende deutsche Pokerzeitschrift und war für insgesamt vier Online-Pokermagazine tätig. Außerdem stammen die Übersetzungen fast aller deutschsprachigen Pokerbücher aus seiner Feder. Sein Lieblingspokerort ist das Casino Schenefeld, seine Lieblingshand ist T9s.