
Bankroll Start: 5.000,- Euro, aktuell: 4.300,- Euro
Die Odense Bulldogs gewannen sicher mit 7:4 gegen Frederikshavn.
Im Handball war Odense Håndbold ebenfalls auf dem Weg zu einem sicheren Sieg und führte zur Halbzeit mit sechs Toren. Als sich dann auch Henny Reistad verletzte, schien der Sieg so gut wie in trockenen Tüchern zu sein.
Leider wechselte Esbjerg anschließend die Torhüterin und brachte Katharina Filter. In den letzten 20 Minuten parierte Filter 46 % der Würfe, darunter einen Siebenmeter und sieben weitere hundertprozentige Chancen.
Besonders der kurzfristige Ausfall von Van der Vliet am Kreis wurde Odense zum Verhängnis. Tchaptchet verwarf allein fünf freie Würfe.
Zehn Sekunden vor dem Ende, beim Stand von 29:29, hatte Odense noch einmal den Ball. Weltmeisterin Thale Deila kam völlig frei, zentral vor dem Tor, scheiterte jedoch erneut an Filter. Esbjerg lief den Konter und bekam in der letzten Sekunde einen Siebenmeter, den Nora Mørk sicher verwandelte.
Hätte Deila den Wurf verwandelt, wäre bei noch sieben Sekunden auf der Uhr kein Abschluss mehr für Esbjerg möglich gewesen. So bedeutete diese Szene einen Unterschied von 2.600 Euro und einen äußerst unglücklichen Start ins Jahr 2026.
Heute habe ich zwei Artikel geplant. Zuerst aus Eishockey National League in der Schweiz und später am Abend einen Tennisartikel.
Um es ein für alle Mal klarzustellen:
Im Eishockey gilt ein Sieg – sofern nicht ausdrücklich anders angegeben – immer inklusive Overtime und Penaltyschießen.
19:45 Uhr Genf-Servette HC – HC Lugano
Mein Tipp: HC Lugano nach 60. Min Quote 3.30 für 200,- Euro
Mein Tipp: Sieg HC Lugano Quote 2.45 für 300,- Euro
Am 1. Oktober stand der siebenmalige Meister HC Lugano (letzter Meistertitel 2006) auf dem drittletzten Tabellenplatz der National League.
Seitdem hat Lugano 21 Siege bei 8 Niederlagen eingefahren, davon eine in der Verlängerung, und ist dabei, die Tabelle von hinten aufzurollen.
Mittlerweile ist Lugano auf Platz 4 geklettert und steht bei 65 Punkten, mit einem Spiel weniger als Platz 2 und 3, auf denen HC Fribourg-Gottéron mit 69 Punkten und Lausanne HC mit 68 Punkten liegen.
Mit einem Sieg nach 60 Minuten kann Lugano heute also zu diesen Teams aufschließen.
Mit sieben Punkten Vorsprung auf Platz 7 müsste schon sehr viel schiefgehen, damit Lugano das Viertelfinale verpasst. Damit wäre auch das Play-down-Trauma der Vorsaison endgültig abgehakt, in der man dem Abstieg nur hauchdünn entkommen war.
Die Hauptgründe für den Aufschwung sind vor allem in der Offensive zu finden. Defensiv stand das Team bereits zu Saisonbeginn relativ stabil, hatte jedoch große Schwierigkeiten im Spiel nach vorne.
Mit 83 Gegentoren hat Lugano die wenigsten Gegentore der Liga kassiert – das entspricht einem Schnitt von nur 2,24 Gegentoren pro Spiel.
Offensiv treffen sie aktuell häufig mehr als drei Tore pro Spiel. Mit 110 erzielten Treffern und einem Schnitt von 2,97 Toren pro Spiel hat sich das Team in diesem Bereich deutlich verbessert.
Besonders die erste Reihe mit den Stürmern Fazzini (35 Scorerpunkte, 13 Tore, 22 Assists), Sanford (33 Punkte, 11 Tore, 21 Assists) und Canonica (17 Scorerpunkte, 6 Tore, 11 Assists) ist extrem stark und torgefährlich.
Hinzu kommen die beiden starken Verteidiger Alatalo (17 Scorerpunkte, 4 Tore, 13 Assists) und Müller (1 Tor, 12 Assists).
Diese Formation erzielte am Dienstag beim 5:2-Auswärtssieg beim Tabellendritten Lausanne HC alle Tore und gehört aktuell zu den besten Reihen der gesamten Liga.
In der Fremde fühlt sich Lugano generell pudelwohl: Mit 33 Punkten ist man die beste Auswärtsmannschaft der Liga.
Heute treten sie bei der drittbesten Heimmannschaft der Liga in Genf an (Gesamt 5. Tabellenplatz). Dennoch liegt der Value in meinen Augen klar bei Lugano, auch wenn Genève mit vier Siegen in Folge ebenfalls gut in Form ist.
Die Quoten beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels und können abweichen. Die Hochgepokert Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit der Quoten Angaben.







