
Wer dachte, dass Pokerbots ein Thema aus dem letzten Jahrzehnt wären, wurde spätestens mit dem von Martin Zamani veröffentlichten Video von einer Pokerbotfarm wieder in Alarmbereitschaft versetzt. Auch CoinPoker Ambassador Benjamin „Bencb“ Rolle beschäftigte sich in im jüngsten Video auf seinem Instagram-Account mit der Thematik und gab wichtige Hinweise darauf, wie man erkennen kann, ob man gegen Bots spielt. Auch sein Sponsor CoinPoker war nicht untätig und veröffentlichte Maßnahmen, die zur Sicherheit des Online Poker Rooms getroffen wurden.

Bencb über die Erkennung von Bots am Tisch
Vorweg schickt der deutsche Poker Pro, dass es als Spieler keine Garantie dafür gibt, Bots zu erkennen, jedoch oft genug Anzeichen dafür, die man nutzen kann, um verdächtige Spieler an den Pokerroom zu melden, der dann die entsprechenden Sanktionen ergreifen kann, die bis hin zum Bann des Bots und der Rückzahlung erspielter Beträge an geschädigte Spieler reichen. – Dabei appelliert Rolle an die Spieler, nicht nach einer verlorenen Hand oder. mit angekratztem Ego einfach random Gegner zu melden. Im Zweifelsfall solle man lieber noch einmal eine Nacht drüber schlafen, oder fragwürdige Hände im RaiseYourEdge oder CoinPoker Discord posten.
Tight preflop, weird Sizing postflop
Ein Ausschlusskriterium, dass es sich um einen Bot handelt, ist laut Benjamin Rolle, wenn man es mit einem sehr losen Spieler zu tun hat. Einer der deutlichsten Anhaltspunklte, dass man es dagegen mit einem Bot zu tun hat, ist wenn ein preflop solider, tighter Spieler, postflop sehr verrückte Lines spielt und dabei unübliche Betting Sizes verwendet. Vor allem postflop Minraises oder sehr kleine Raises können verdächtig sein.
Turnier-Bots: Chipdumping Taktiken vor und nach der Bubble
Laut dem Cottbuser würden sich Accounts der Botfarmen gemeinschaftlich late oder max late für ein Turnier registrieren, und jede Hand maximal timebanken, um der Bubble immer näher zu kommen. Wenn sie dabei die Möglichkeit hätten, untereinander so die Chips zu verschieben, dass möglichst viele von ihnen die ITM-Bubble überstehen, würden sie genau das tun. Z.B. mit einer River-Minbet des kleineren Stacks in einen enormen Pot, worauf der Bisg Stack foldet. – Nach dem Platzen der Bubble, würde sich diese Taktik dann umkehren und zusammengehörende Bots würden sann versuchen so viele Stacks wie möglich zu vereinigen, um in den top-heavy Payouts zu landen. Auch dies kann dann wieder mit richtig verrückten Sizings passieren, auf die in diesem Fall dann der Small Stack gegen den Bigs Stack foldet.

Auch hier weißt „Bencb“ noch einmal daraufhin, dass ein Spieler, der immer maximal tankt, nicht gleich ein Bot ist, sondern dass zur Identifizierung immer eine Kombination der verschiedenen Anhaltspunkte vorhanden sein muss.
Das von Rolle beschriebene Chipdumping-System muss ebenfalls nicht direkt auf Bots hinweisen, könnte dann jedoch ein Hinweis auf Multi-Accounting eines Spielers sein.
Verdächtige Accounts melden
Während die beschriebenen Anhaltspunkte nur als Faustregel dienen können und lediglich Verdachtsfälle erzeugen, sei es wichtig die Spieler nicht nur im Auge zu behalten, sondern auch an den Pokerroom zu melden. Speziell bei CoinPoker würde man dann andere Möglichkeiten im Sicherheitsteam haben, das Spielverhalten der gemeldeten Accounts zu analysieren und die Cheater zu überführen.
Appell an Spieler und Lob an CoinPoker
Sein Video schließt Benjamin Rolle mit dem Appell an die Spieler, Poker sauber und die Augen offen zu halten, sowie mit einem Lob an CoinPoker, die in solchen Dingen nicht mit sich spaßen lassen und direkt Maßnahmen gegen Pokerbetrug ergreifen.
Spieler auf CoinPoker „menschlicher“ als auf anderen Pokerseiten
Im Zuge der jüngsten Bot-Kontroverse wurden auch die Threads auf 2+2 immer mehr und länger. In übergreifendem Konsens kamen die 2+2-User zu dem Schluss, dass die Spieler auf CoinPoker deutlich menschlicher seien, als auf anderen Pokerseiten. Diese Erkenntnis postete der Online Poker Room dann auch gerne auf Twitter:
2025 sperrte CoinPoker 98 Bot Accounts und zahlte $156.446k an Geschödigte
Wie in so vielen Aspekten lässt CoinPoker nicht nur Worte sprechen, sondern auch Taten folgen, und dass in der Regel überaus transparent. So machte die Pokerplattform kein Geheimnis daraus, dass 2025 insgesamt 98 Pot Accont gesperrt wurden und $156.446 an von ihnen geschädigte Spieler zurückerstattet wurden.
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