
Im Fall des wegen Steuerhinterziehung angeklagten Anwalts Tom Goldstein, der beim High Stakes Poker zweistellige Millionensumme gewann, musste jüngst auch der berühmte Highroller Andrew Robl vor Gericht erscheinen.
Robl, der als einer der besten NLH-Cashgame-Spieler der Welt gilt und schätzungsweise rund $40 Millionen in Live-Games gewonnen hat, sagte am Donnerstag vor Gericht aus und lieferte dabei einige interessante Informationen.

2016 bat Goldstein Robl laut dessen Aussage darum, ihn auf ein Heads-Up-Match gegen den amerikanischen Milliardär Alec Gores vorzubereiten. Außer ihm seien auch Keith Gipson und Phil Galfond als Trainer engagiert worden.
Robl sah darin eine Möglichkeit, durch eine Beteiligung Geld zu verdienen, außerdem war er damals mit Goldstein befreundet.
Tatsächlich kassierte Robl rund $2,9 Millionen durch das Match, in dem Goldstein den Milliardär vernichtend schlug.

Robl war auch an Goldsteins Matches gegen die asiatischen Multimillionäre „Tango“ und „Chairman“ beteiligt, bei denen Goldstein allerdings erst Plus machte, nachdem Robls Verlustgrenze überschritten war und er somit nicht mehr an dem Gewinn von $13,3 Millionen partizipierte.
Weiter sagte Robl aus, dass Goldstein kein Winning Player in Ring Games gewesen sei und dass er keinen völligen Überblick über seine Gewinne und Verluste durch Beteiligungen habe.
Goldstein spielte auch gegen Andy Beal, Kevin Hart und weitere prominente Poker-Enthusiasten.







