
Arsenal hat am Wochenende mit einem klaren 3:0 gegen den AFC Sunderland im Emirates Stadium einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung des ersten Ligatitels seit 2003/04 gemacht. Die Gunners reisen mit einem komfortablen Sechs-Punkte-Vorsprung an der Tabellenspitze in diese englische Woche. Trotz des derzeit hohen Selbstvertrauens könnte der ungewöhnliche Donnerstags-Anstoß für Mikel Artetas Team ein kleiner Störfaktor sein: In den letzten drei Ligapartien an einem Donnerstag gab es für Arsenal keinen Sieg (1 Remis, 2 Niederlagen) und – auffällig – auch kein einziges Tor. Positiv stimmt jedoch die exzellente Auswärtsbilanz in London-Derbys: Nur eine Niederlage in den vergangenen 20 solchen Spielen (14 Siege, 5 Unentschieden) spricht klar für die Gunners.
Direkter Vergleich Brentfords allererster Premier-League-Sieg überhaupt gelang im August 2021 ausgerechnet gegen Arsenal. Seitdem blieben die Bees in den folgenden acht Duellen jedoch sieglos (2 Unentschieden, 6 Niederlagen).
Interessante Statistiken
- Brentfords Heimspiele in der Premier League kommen auf durchschnittlich nur 8,92 Ecken pro Partie.
- Die Bees erzielten in dieser Saison bereits in 15 Ligaspielen das erste Tor – vor diesem Spieltag häufiger als bei allen Teams außer drei anderen.
- Arsenal blieb in vier der letzten fünf Premier-League-Partien ohne Gegentreffer.
- Ligaweit kassierten die Gunners vor diesem Spieltag die wenigsten Gegentore in der ersten Halbzeit (nur 6).
Spieler im Fokus & Personalsituation Brentfords Igor Thiago glänzt besonders zu Hause: In seinen letzten zehn Premier-League-Heimspielen traf er neunmal, sechs seiner jüngsten sieben Heimtore in der Liga fielen ab der 60. Minute oder später. Bei Arsenal ist Viktor Gyökeres derzeit in Topform – wettbewerbsübergreifend erzielte 2026 kein Premier-League-Spieler mehr Tore als er (6 vor diesem Spieltag), vier seiner letzten fünf Treffer gelangen nach der 60. Minute.
Personell hat Brentford aktuell keine neuen Verletzungssorgen zu beklagen. Arsenal muss hingegen möglicherweise auf mehrere Schlüsselspieler verzichten, darunter Bukayo Saka und Martin Ødegaard.









