
Exklusiv hat sich derMario Mosböck, Poker Botschafter von CoinPoker und der Triton Series, zu einem Interview mit hochgepokert getroffen. – In Teil 3 des umfassenden Interviews erzählt der MTT-Crusher wie es zu der Entscheidung kam, den Platz hinter dem Bildschirm gegen den als Poker Botschafter auf der Bühne zu tauschen, was seine Bedingungen für ein Engagement waren, und dass er weiterhin auf einen Anruf von Tony G wartet!
Hier geht es zu den weiteren Teilen des großen Mario Mosböck Interviews:
Teil 1 – Vom Garten- zum Profi-Kicker
Teil 2 – Vom Wayner zum High Stakes Crusher
Teil 3 – Vom Poker Strategen zum Poker-Botschafter

Jan Schwarz: Neben Fußball und der Triton Series ist eine weitere Herzensangelegenheit von dir CoinPoker. Kannst Du sagen, wie die Zusammenarbeit mit dem Online Poker Raum zustande kam?
Mario Mosböck: Ich habe das Team von CoinPoker kennengelernt und darin sind alle sehr sharp, haben alle klare Visionen, sind sehr offen für Feedback, hören auf ihre Spieler und wollen ein wirklich gutes Pokerprodukt bauen! Für mich war das große Ganze sehr spannend, denn statt dem Team einer bestehenden großen Seite beizutreten, hat man bei CoinPoker die Möglichkeit, die Produktentwicklung zu beeinflussen, Spielerfeedback zu implementieren und Teil eines spannenden Projektes zu sein. Ich bin sehr sehr happy über die Entscheidung mit CoinPoker zusammenzuarbeiten. Die Seite wächst von Monat zu Monat rasant. CoinPoker trifft einfach gute Entscheidungen, auch darüber die Einnahmen smart zu reinvestieren, und die Seite damit weiter aufzubauen.
Jan Schwarz: Pokerbotschafter jeder Pokerseite behaupten ja meist im Zuge ihrer Ambassadortätigkeit, dass sie die Seite weiterentwickeln werden oder für mehr Sicherheit oder Spielintegrität sorgen werden. Das hört sich meist irgendwie einstudiert an. In wieweit gehen im Falle von CoinPoker Entwicklungen in konkreten Fällen wirklich auf das Feedback der Pros zurück.
Mario Mosböck: Persönlich arbeite ich bei CoinPoker immer direkt mit den entsprechenden Teams zusammen. Ein großes Manko von Online Pokerräumen war immer das fehlende Vertrauen von Spielern in die Seite, häufig auch berechtigterweise. Und genau dieses Vertrauensverhältnis wollte ich mit meinem Beitritt zum Team CoinPoker auch adressieren. Mein Engagement habe ich daran gekoppelt, dass die Spieler genau wissen, wo ihr Geld ist, wenn sie z.B. ein großes Turnier gewonnen haben und auscashen wollen. Am Vorbild der Crypto Exchange Binance wollte ich, dass auch CoinPoker anhand eines Public Proof of Reserves zeigt, auf welchen Wallets genau die Customer Deposits liegen. Und innerhalb von 3 Wochen hat CoinPoker daraufhin den Proof of Reserves implementiert, wo gezeigt wird wo die reinen Spielerguthaben getrennt vom Firmenvermögen unangetastet liegen, und dass sie zu 110% gecovert sind. – Und ich meine, wenn das Produkt gut ist und das Geld sicher, warum sollte man dann woanders spielen wollen?

Jan Schwarz: Wo und wie finden dich die Spieler auf CoinPoker?
Mario Mosböck: Auf CoinPoker spiele ich unter meinem eigenen Namen „MarioMosboeck“ als Nickname. Mit mir am Tisch sitzen kann man am wahrscheinlichsten an den Sonntagen, da spiele ich Turniere ab $50 Buy-In aufwärts. Bei den Online Poker Serien auf CoinPoker fehlt mir leider noch ein Sieg, dafür sitze hoffentlich an den Finaltischen der High Roller Turniere wie dem $5.000 Nemesis. Ab und zu nehme ich auch am VIP Cash Game teil.
Jan Schwarz: Wenn ich dich im VIP Game gesehen habe, dann warst du meistens derjenige der als letzter den Tisch verlassen hat und auch gern noch länger gespielt hätte, wenn es noch Gegner gegeben hätte.
Mario Mosböck: Ich hätte auf jeden Fall noch weitergespielt. (lacht) Mir machen die VIP Games Spaß, vor allem weil ich Cash Game gar nicht studiert habe und mich da gar nicht so gut auskenne. Außerdem spiele ich gerne shorthanded. Aber die anderen lassen mich dort nach Ende der 2-Stunden-Mindestspielzeit dann meist einfach sitzen. (lacht)

Jan Schwarz: CoinPoker ist ja auch die Plattform auf der höchste Pot in der Geschichte des Pokers ausgespielt wurde, als Tony G im PLO in einer Hand $7,75 Millionen gewonnen hat. Wäre das nicht an Anreiz für dich, doch noch in Cash Games einzusteigen.
Mario Mosböck: Generell nicht, aber wenn Tony anrufen würde und mich fragt, ob ich No Limit Hold’em Heads-Up gegen ihn spiele, dann würde ich das schon gern machen. (lacht)

Jan Schwarz: Du hast jahrelang regelmäßig gegen die Üblichen Verdächtigen der Online High Stakes Pokerszene gespielt. Sind das die Namen, evtl. unter unbekannten Aliases, auf die du auch auf CoinPoker triffst, oder wie sieht dort das Spielerklientel aus?
Mario Mosböck: Auf CoinPoker trifft man sowohl auf Pros, als auch auf Amateure, oder Leute mit massig Crypto-Geld, die einfach mal online pokern wollen. Die Mischung gibt es sowohl auf den Midstakes, als auch noch auf den High Stakes, und macht CoinPoker zum softesten Online Poker Room.

Jan Schwarz: Wie sehen denn inzwischen deine Online Sessions aus? Sitzt du nach wie vor an mehreren Screens und multitablest durch den Sunday Grind. Oder lehnst du dich zurück und machst vielleicht einmal in der Woche ein High Roller Turnier in der Handy App auf?
Mario Mosböck: (lacht) Ich bin schon noch voll drin und sitze weiterhin als leidenschaftlicher Pokerspieler sonntags vor meinen Screens und habe zehn bis zwölf Turniere parallel geöffnet. Ich sehe auch nicht, dass sich das ändern sollte.

Jan Schwarz: Du hast Poker ja ohne Bankroll erfolgreich begonnen und bis hin zu den teuersten Turnieren des Erdballs gemeistert. Was würdest du heutzutage jemandem, der dir nacheifern möchte, als fundamentale Tipps mit auf den Weg geben?
Mario Mosböck: Das Wichtigste ist, dass man sich konstant weiterentwickelt. Es gibt mittlerweile soviel Content, z.B. auch kostenlos auf YouTube, womit man bereits ein guter Pokerspieler werden kann. Dann dauert alles einfach seine Zeit, denn man wird im Poker nicht über Nacht zu einem Top-Spieler. Ich glaube, dass jeder, der bereit ist, die Zeit dafür zu investieren und sich dann auch dahinterklemmt, profitabel Poker spielen kann. In welchem Ausmaß ist natürlich die Frage. Nicht jeder, der sich dahinterklemmt, wird es zur Triton Series schaffen, umgekehrt hat jeder, der bei der Triton Series spielt, auch irgendwann mal mit Freerolls angefangen.











