
Die Irish Poker Open öffnen ein neues Kapitel ihrer langen Geschichte: Erstmals wird das traditionsreiche Festival auch außerhalb Irlands ausgetragen. Die Ankündigung erfolgte während des aktuellen Events im Royal Dublin Society und sorgt für Aufbruchsstimmung in der internationalen Pokerszene.
Seit über vier Jahrzehnten zählt das Irish Open zu den festen Größen im Turnierkalender. Inzwischen hat sich das Event längst über die Landesgrenzen hinaus etabliert – zuletzt mit Teilnehmern aus mehr als 80 Nationen. Genau hier setzt die neue Strategie an: Die Marke soll künftig auch physisch global präsent sein.
Auftakt in Australien
Der erste internationale Stopp führt im September 2026 nach Sydney. Im Poker Palace wird ein zehntägiges Festival veranstaltet, das mit einem Main Event samt $1.000.000 Garantie und $2.000 Buy-in das Herzstück bildet. Ziel ist es, das bekannte Irish-Open-Gefühl erstmals „down under“ erlebbar zu machen.
Weiter nach Marrakesch
Im November dieses Jahres folgt der nächste Halt in Marokko. Das Casino de Marrakesch dient als Bühne für ein sechstägiges Event mit einem €1.150 Main Event und €500.000 garantiertem Preispool. Die traditionsreiche Location ist seit Jahren ein Magnet für internationale Spieler und passt damit perfekt in die Expansionspläne.
USA als nächster Meilenstein
Für 2027 ist zudem ein Debüt in den Vereinigten Staaten geplant. Konkrete Details wurden noch nicht veröffentlicht, doch die Veranstalter sprechen bereits von einer hochkarätigen Location, die dem Anspruch der Serie gerecht werden soll.
Mehr als nur Turniere
Ein entscheidender Bestandteil des Erfolgs soll auch künftig erhalten bleiben: die besondere Festival-Atmosphäre. Gerade Formate wie der „Craic Den“, der mit Spielen, Musik und Entertainment für zusätzliche Erlebnisse sorgt, sollen auch bei den neuen Events eine zentrale Rolle einnehmen.

Hinter der Expansion steht eine klare Vision. Die Organisatoren Paul O’Reilly und JP McCann arbeiten seit Jahren daran, die Irish Open weiterzuentwickeln. Ihr langfristiges Ziel ist ambitioniert: Bis zum 50-jährigen Jubiläum im Jahr 2030 soll das Festival zum größten Pokerturnier der Welt werden.
Internationale DNA von Anfang an
Dass dieser Schritt jetzt erfolgt, ist kein Zufall. Schon die Ursprünge des Turniers sind eng mit der internationalen Pokerwelt verbunden. Der Ire Terry Rogers brachte No-Limit Hold’em einst nach Europa, nachdem er in Las Vegas auf Benny Binion traf.
Mit der Expansion nach Australien, Afrika und Nordamerika wird diese internationale Geschichte nun konsequent fortgeführt – und das Irish Open entwickelt sich endgültig von einem Traditions-Event zur globalen Marke.











