Poker WSOP Final Table – Der Pfeil zeigt auf Chipleader Lucas Jamalon!

Lucas Jumalon (USA)

Bankroll Start: 5.000,- Euro, Aktuell: 19.216,74 Euro

Mit dem souveränen Top-Chance-Sieg von Mir Jodar (7:6, 6:3) stieg die Bankroll um 1.388,- Euro auf mehr als 19.200,- Euro.

Heute werfe ich einen Blick auf den Finaltisch der WSOP, der am Sonntag beginnt und sich über drei Tage bis zur Entscheidung erstreckt.

Sonntag 19:00 Uhr Wer gewinnt die WSOP 2006 Mainevent?

Mein Tipp: Lucas Jamalon Quote 2.5 für 516,74

Schauen wir uns die Quoten der verbliebenen neun Spieler an. Chipleader Lucas Jumalon geht mit einem riesigen Vorsprung ins Finale und gilt deshalb als klarer Favorit auf den Titel:

SpielerSiegquote (ca.)Implizierte Wahrscheinlichkeit
Lucas Jumalon2,00–2,5045–50 %
Rami Hammoud5,00–6,0020–25 %
James Shaevel7,00–9,0011–14 %
Greg Mueller8,00–10,0010–12 %
Restliche Spieler15,00–50,00+unter 7 %

Der Chipcount vor Beginn des WSOP Main Event Final Tables 2026 (3. August) lautet:

RangSpielerLandChipsAnteil
1Lucas Jumalon🇺🇸 USA194.000.00035,1 %
2Rami Hammoud🇨🇦 Kanada79.000.00014,3 %
3Jamie Shaevel🇺🇸 USA56.000.00010,1 %
4Greg Mueller🇨🇦 Kanada48.500.0008,8 %
5Michael Gagliano🇺🇸 USA46.500.0008,4 %
6Mario Boos🇫🇷 Frankreich44.000.0008,0 %
7Lauri Saaskilahti🇫🇮 Finnland37.500.0006,8 %
8Han Feng🇺🇸 USA25.000.0004,5 %
9Evagoras Evagorou🇨🇾 Zypern22.500.0004,1 %

Nur dreimal in den vergangenen 20 Jahren ging der Chipleader mit einem Vorsprung von mehr als 50 Big Blinds an den Finaltisch: Koray Aldemir (2021), Hossein Ensan (2019) und Joe McKeehen (2015). Alle drei gewannen schließlich das Turnier und wurden Poker-Weltmeister.

Bei den Preisgeldern, bei denen alle neun Finalisten bereits mindestens 1.000.000 US-Dollar sicher haben, auf den Sieger jedoch 10.000.000 US-Dollar warten, kann Lucas Jumalon einen enormen ICM-Druck auf seine Gegner ausüben.

Die Preisgelder am Finaltisch des WSOP Main Event 2026 betragen:

PlatzPreisgeld
🥇 1.10.000.000 $
🥈 2.6.000.000 $
🥉 3.3.750.000 $
4.2.750.000 $
5.2.250.000 $
6.1.750.000 $
7.1.500.000 $
8.1.250.000 $
9.1.000.000 $

Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob man beispielsweise Neunter oder Fünfter wird – für viele Spieler kann das ihr Leben nachhaltig verändern. Bisher präsentierte sich Lucas Jumalon äußerst stabil. Zu Beginn des Turniers saß er zeitweise nur noch auf 7.500 Chips, ehe er eine beeindruckende Aufholjagd startete.

Am letzten Turniertag hatte er zudem das nötige Glück des Tüchtigen auf seiner Seite – ein Faktor, den man braucht, um ein solches Mammutturnier zu gewinnen. Anschließend übte er an der Final-Table-Bubble mit seinem großen Chipstack immensen Druck auf seine Gegner aus.

Der 22-jährige Amerikaner hält damit rund 35,1 % aller noch 552 Millionen im Spiel befindlichen Chips. Zum Vergleich: Von den 11 Turniersiegen, die Ich selbst in Kings oder Asch habe, saß ich bereits vier- bis fünfmal in einer ähnlichen Situation – jeweils als klarer Chipleader – und habe das Turnier jedes Mal gewonnen. Mit nur noch vier oder fünf Spielern weiß man eigentlich, dass man den Titel kaum noch aus der Hand gibt, sofern man die richtigen Entscheidungen trifft.

Genau diese Ruhe und Souveränität traue ich auch dem coolen Amerikaner zu. Soll ich ein Außenseitertipp abgeben dann Hammoud oder Gagliano.

Die Quoten beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels und können abweichen. Die Hochgepokert-Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit.