Angeklagte im Poker- und NBA-Mafia-Skandal plädieren auf schuldig!

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Shane Hennen (Foto: Shane Hennen - Instagram)

Nach immer neuen Infos zum NBA-Skandal um Poker-Betrug, manipulierte Spiele und mafiöse Strukturen, war es in den letzten Monaten ruhiger um einen der größten Skandale in der Geschichte der Sportwetten und des Pokers geworden. 31 Angeklagte rund um den NBA-Hall-of-Famer Chauncey Billups waren schnell ausgemacht und wurden in der „Operation ROYAL FLUSH“ verhaftet. Einige von ihnen standen vor ein paar Tagen jetzt dazu vor Gericht. Ob sich schuldig oder nicht schuldig bekannt haben und wie es jetzt in dem Pokerskandal weitergeht, verraten wir euch hier!

NBA-Skandal – Die Drahtzieher beim großangelegten Poker-Betrug:

Vier Angeklagte bekennen sich vor Gericht „schuldig“

In dem weite Teile des Profi-Sports und des Gamblings durchziehenden NBA-Poker-Skandals, in den neben Profisportlern auch Teile der US-Amerikanischen Mafia involviert waren, haben am Dienstag (28. Juli) 3 Angeklagte vor Gericht auf „schuldig“ plädiert. namentlich waren das Shane Hennen, (41), Angelo Ruggiero Jr. (53), Nicholas Minucchi (39). Bereits wenige tage zuvor hatte Joseph Lanni (54) auf schuldig plädiert.

Die Personalien der vier sind deshalb besonders brisant, da es sich bei Angelo Ruggiero Jr. um den Sohn des verstorbenen Angelo „Quack Quack“ Ruggiero handelt, einem Kopf der Gambino-Familie und engen Vertrauten von John Gotti. Und mit Shane „Sugar“ Hennen plädierte einer der Angeklagten auf schuldig, der zu den wichtigsten Bindegliedern zwischen den prominenten „Face Cards“ der „Operation ROYAL FLUSH“ wie Chaunsey Billups und den ausführenden Spielern diente. Vor allen bei der Manipulation von NBA, CBA und NCAA Basketball Games, aber auch als Bindeglied bei den technisch manipulierten Pokerrunden, an denen viel (Sport-)Prominenz teilnahm. Hennen selbst hat getrackte TheHendonMob-Cashes von $11.759.

Shane Hennen  (Foto: Matt Rybaltowski, Twitter)
Shane Hennen (Foto: Matt Rybaltowski, Twitter)

Bereits vor einigen Monaten hatte das laut Daily News bereits Influencer Marves „Vezino Locks“ Fairley vor dem Bundesgericht Brooklyn getan. Fairley hatte dabei umfangreich ausgesagt und zugegeben Insider-Informationen aus NBA-Krisen genutzt zu haben, um Wetten, auch im Namen der beteiligten Profi-Spieler abzuschließen. Außerdem sollen er und Shane Hennen aktiv weitere Spieler für ihrer Betrugsring geworben. Speziell der Ex Chicago Bulls Spieler Antonio Blakeney half ihnen als erfolgreichster Korbjäger der Jiangsu Dragons Spiele der Chinesischen Baskatball Vereinigung zu manipulieren. In zumindest zwei dokumentierten Fällen sorgten Blakeney mit deutlich unterdurchschnittlichen Leistungen dafür, dass die am Wettskandal beteiligten nahezu $300.000 damit verdienten. Danach sollen Fairley und Hennen zu Fixern (also Manipulatoren) von NCAA-College-Basketballspielen geworden sein, wo sie den Colllege-Spielern jeweils $10.000 bis $30.000 anboten, um die NCAA-Spiele mit bestimmten Leistungen oder Handlungen in ihrem Sinne zu manipulieren.

Weitere hochgepokert Berichterstattung zum Pokerskandal

25.10.2025: Führten NBA-Stars illegalen Pokerring? Billups, Rozier & Jones verhaftet!
26.10.2025: OPERATION ROYAL FLUSH – Das sind die Drahtzieher im NBA-Skandal um den $7 Millionen Poker-Betrug!
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03.11.2025: NBA Pokerskandal: Böse oder cleveres Geschäft – Wetten auf die Verhaftung von Dirk Nowitzki!
06.11.2025: NBA-Skandal: Laut Doug Polk kein $7,15 Millionen, sondern $50 Millionen Pokerbetrug! Neue Namen im Spiel!
20.02.2026: Shaq macht sich bei Sundae Conversation über Chauncey Billups lustig
05.08.2026: Angeklagte im Poker-Mafia-Skandal plädieren auf schuldig!

Hier geht es zur Anklageschrift mit allen 31 Namen!

Wie es in dem Skandal um den Sportwettenbetrug und die manipulierten Pokergames weitergeht, erfahrt ihr natürlich auf hochgepokert.com!

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Jan Schwarz

Jan Schwarz hat in Bamberg, Hannover und an der DJH in Aarhus (DK) Journalistik studiert. Er schreibt seit drei Jahrzehnten für Tageszeitungen, Sportmagazine und Sportagenturen. Vor allem seine Recherchearbeit zeichnet ihn aus. Seit 2006 war er für fast alle gängigen Pokermedien im Einsatz, u. a. als Chefredakteur von „donkmag“ und „Pokerblatt“. Am Pokertisch war und ist er rund um den Globus an den Turniertischen zu finden. Im WSOPE Main Event 2008 in London war er als 42. bester deutschsprachiger Teilnehmer. – Neben Poker verfolgt der sportbegeisterte Redakteur vor allem Motorsport, Radsport, Tennis und Politik. Außerdem ist er im Bereich Trading Cards und Collectibles ein wandelnder Almanach.