WCOOP vs. WSOP Online: Erster Sunday Grind im Duell!

Jetzt wird es im Online-Poker richtig spannend. Die WSOP Online auf GGPoker läuft bereits seit dem 16. August, doch mit dem Start der World Championship Of Online Poker (WCOOP) auf PokerStars am 6. September kam es am Sonntag erstmals zum direkten Aufeinandertreffen der beiden großen Turnierserien.

Während bei der WSOP Online bis zum 29. September insgesamt 33 Bracelets ausgespielt werden, stehen bei der WCOOP bis zum 30. Oktober 121 Events mit insgesamt 350 Turnieren auf dem Programm. Der erste gemeinsame Sunday Grind lieferte damit einen ersten Vorgeschmack auf den großen Online-Poker-Clash der kommenden Wochen.

Wir werfen einen Blick auf einige der Highlights des ersten gemeinsamen Sonntags.

PokerStars: Sunday Million mit riesigem Preispool

Das absolute Highlight auf PokerStars war zum Auftakt das $109 Sunday Million 20th Anniversary Event. Das zweitägige Progressive-Knockout-Turnier lockte insgesamt 1.763 Entries an und brachte einen gewaltigen Preispool von $5.544.400 zusammen.

Nach dem ersten Spieltag sind noch 49 Spieler im Rennen. Die Entscheidung über den Sieger fällt im heutigen Finale.

Die ersten WCOOP-Titel sind vergeben

Auch bei den eigentlichen WCOOP-Turnieren gab es direkt zum Auftakt einige bemerkenswerte Ergebnisse aus dem deutschsprachigen Raum.

Im WCOOP 03-H $5.200 World Championship of 6-Max No-Limit Hold’em wurde die ursprünglich garantierte Summe von $400.000 deutlich übertroffen. Bei 107 Entries wuchs der Preispool auf $535.000.

Den Titel sicherte sich der Österreicher Sxmon. Für den Sieg gab es $120.273. Rang zwei ging an den Deutschen Sintoras, der sich über $92.243 freuen durfte.

Im WCOOP 04-H $1.050 PLO kamen 121 Entries zusammen. Damit wurden insgesamt $121.000 ausgespielt. Der Sieg ging an den bekannten schwedischen Highroller Simon C. Darwin2 Mattsson, der dafür $27.202 erhielt.

Einen weiteren österreichischen Erfolg gab es im WCOOP 05-H $530 No-Limit Hold’em 7-Max Turbo Mystery Bounty. Bei 129 Entries entstand ein Preispool von $129.000.

Der Sieg ging an Mr.Scisso. Der Österreicher erhielt $6.024 Preisgeld und zusätzlich $4.031 an Bounties. Dahinter landete mit wizowizo ein ebenfalls bestens bekannter Name auf Platz zwei. Ole Schemion kassierte $4.788 Preisgeld sowie weitere $4.031 an Bounties.

Auch das $215 WCOOP Edition Sunday Supersonic 6-Max Hyper Turbo brachte einen österreichischen Sieger hervor. Bei 266 Entries lag der Preispool bei $54.466. Piranha_n1 setzte sich durch und erhielt $10.393.

Im $44 WCOOP Edition Mystery Bounty 6-Max Hyper Turbo ging der Titel in die Schweiz. Das Turnier verzeichnete 802 Entries und einen Preispool von $33.603. Der Schweizer Sieger erhielt $2.812 Preisgeld und zusätzlich $1.172 an Bounties.

Auch bei einem kleineren Buy-in gab es einen deutschen Erfolg. Das $55 Mini Bounty Builder Highroller Progressive KO kam auf 4.055 Entries und damit einen Preispool von $202.750.

Der deutsche Spieler Stylwow setzte sich durch und kassierte $12.411 Preisgeld. Dazu kamen weitere $8.528 an Bounties.

Im WCOOP 02-H $1.050 No-Limit Hold’em Progressive KO Warm-Up wurden bei 154 Entries insgesamt $154.000 ausgespielt. Den Titel holte SamSolverel, der unter britischer Flagge spielt.

Hinter diesem Nickname steckt allerdings ein bestens bekannter Name aus der internationalen Pokerszene: Espen Jørstad. Der Norweger, der 2022 das WSOP Main Event gewann, hat auf Instagram selbst über seinen Sieg berichtet.

Zum Auftakt der WCOOP gab es außerdem im WCOOP 01-H $530 No-Limit Hold’em WCOOP Kickoff einen weiteren internationalen Sieg. Bei 334 Entries wurde ein Preispool von $167.000 ausgespielt.

Der Titel ging nach Brasilien. Dahinter folgten mit JustTrappedU und Piranha_n1 zwei Spieler unter österreichischer Flagge auf den Plätzen zwei und drei.


GGPoker: Die WSOP Online hält dagegen

Während PokerStars am Sonntag mit dem WCOOP-Start direkt mehrere starke Ergebnisse produzierte, war auch GGPoker keineswegs untätig. Die WSOP Online läuft bereits seit mehreren Wochen und konnte ebenfalls einige bemerkenswerte Resultate vorweisen.

Im WSOP High Roller $5.250 Bounty Hunter Super High Roller kamen 53 Entries zusammen. Dadurch entstand ein Preispool von $265.000.

Den Sieg holte Johannes Straver, der unter österreichischer Flagge spielt. Für den ersten Platz gab es $37.070 Preisgeld sowie gewaltige $60.625 an Bounties.

Auch zwei weitere Spieler unter österreichischer Flagge schafften es in die sechs bezahlten Plätze: Sebastian Gaehl und Jans Arends.

Einen weiteren österreichischen Erfolg gab es im WSOP High Roller $525 Hyper Turbo Bounty. Bei 95 Entries wurden $47.500 ausgespielt.

Yanko Man setzte sich durch und erhielt $4.749 Preisgeld. Dazu kamen weitere $7.089 an Bounties.

Für ein weiteres großes Highlight sorgte Lex Veldhuis im WSOP High Roller $1.050 Grand Prix Europe High Roller. Bei 152 Entries ging es um einen Preispool von $142.000.

Der Niederländer setzte sich nach einem Heads-Up-Deal gegen Niklas Astedt durch und kassierte dafür $25.134. Veldhuis hatte zuletzt auch abseits der Pokerfilze für Schlagzeilen gesorgt, nachdem er nach Costa Rica ausgewandert war.

Im regulären WSOP Online $125 Grand Prix Europe waren deutlich mehr Spieler dabei. Das Turnier kam auf 2.792 Entries und einen Preispool von $321.080.

Den Titel sicherte sich der Deutsche StreetProxx. Für den Sieg gab es $37.411.

Und auch beim PLO gab es einen Erfolg aus Österreich: Im WSOP Online $55 PLO 5 Fast Five wurden bei 93 Entries insgesamt $4.705 ausgespielt. Trapbeat holte den Titel und erhielt dafür $1.119.

Damit ist der erste gemeinsame Sunday Grind von WCOOP und WSOP Online Geschichte. Beide Serien haben direkt einige interessante Ergebnisse geliefert. Die WCOOP steht dabei noch ganz am Anfang, während die WSOP Online bereits seit mehreren Wochen läuft.

Es wird spannend zu beobachten sein, wie sich das Duell entwickelt, wenn die beiden Mega-Festivals in den kommenden Wochen parallel um die Aufmerksamkeit der Online-Poker-Community kämpfen.