Quartett teilt sich CHF 4’000 beim Debüt von «4 in the Money» im Grand Casino Liechtenstein

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Vier Pokerspieler im GCLi
Siegerfoto der vier glücklichen Gewinner.
  • Mit flacher Auszahlungsstruktur: Neues Turnierformat feierte Premiere im GC Pokerroom Bendern.
  • CHF 1’200 Overlay für die Gewinner: 28 Entries reichten nicht aus, um die Garantie zu knacken.
  • Vier Sieger: Lukas W. Büchel, «Destroyer», Daniel Vogel und Moritz G. Kerbleder kassierten je CHF 1’000.

Das Grand Casino Liechtenstein wagte am Donnerstagabend ein Experiment. Mit dem «4 in the Money»-Turnier stand ein Format auf dem Programm, das bewusst gegen etablierte Pokerkonventionen verstösst. Der Slogan «No Min-Cash, No Mercy» brachte das Konzept auf den Punkt: Nur die letzten vier Spieler am Tisch sollten Geld sehen.

Um 18:00 Uhr fiel im GC Pokerroom Bendern dann der Startschuss für das CHF 100+10 Buy-In Event. Die Garantie von CHF 4’000 lockte 22 Spieler an die Tische, weitere sechs Re-Entries kamen im Turnierverlauf hinzu. 

Die 28 Entries generierten einen Prizepool von CHF 2’800 und damit deutlich unter der ausgeschriebenen Garantie. Das Casino musste mit einem Overlay von CHF 1’200 einspringen, was den späteren Gewinnern zusätzlichen Value bescherte.

Mit 30’000 Chips im Starting Stack und 20-Minuten-Levels nahm das Turnier seinen Lauf. Die besondere Payout-Struktur veränderte die Dynamik am Tisch grundlegend. Das klassische Bubble-Spiel, bei dem Spieler auf einen Min-Cash spekulieren, entfiel komplett. Stattdessen ging es ausschliesslich darum, einen der vier bezahlten Plätze zu erreichen, danach spielte die Platzierung keine Rolle mehr.

Internationales Quartett kassiert ab

Nach knapp fünf Stunden Spielzeit erreichte das Turnier seinen Höhepunkt. Der Schweizer Mike S. verpasste als Fünftplatzierter das Geld denkbar knapp und musste ohne Auszahlung gehen. Sein Ausscheiden besiegelte gleichzeitig das Ende des Turniers, denn die verbliebenen vier Spieler hatten keinen Anreiz, weiterzuspielen.

Das siegreiche Quartett war recht international: Lukas W. Büchel vertrat als Local Hero das Fürstentum Liechtenstein, «Destroyer» und Moritz G. Kerbleder reisten aus Österreich an, Daniel Vogel komplettierte das Feld für die Schweiz. Jeder der vier kassierte CHF 1’000 und damit eine Verzehnfachung des ursprünglichen Buy-ins.

Die Ergebnisse:

PlatzNameLandPreisgeld
1Lukas W. BüchelLICHF 1’000
2«Destroyer»ATCHF 1’000
3Daniel VogelCHCHF 1’000
4Moritz G. KerblederATCHF 1’000

Ob das experimentelle Format künftig regelmässig im Turnierkalender des GCLI erscheinen wird, dürfte von der weiteren Resonanz abhängen. Die verhaltene Beteiligung bei der Premiere deutet darauf hin, dass das Konzept für manchen Stammspieler möglicherweise zu unkonventionell ausfiel.

Bevor im Februar die WSOPC in Liechtenstein ansteht, können Spieler im GCLi wie gewohnt jeden Tag an Cashgames und verschiedensten Turnierformaten teilnehmen.

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