
- Gegen 40 Konkurrenten: Schweizer Andrin Vetsch setzt sich durch und gewinnt CHF 740 plus sämtliche erbeuteten Bounties.
- Prizepool übertraf Garantie deutlich: CHF 4’100 statt der garantierten CHF 3’000.
- Solidarität am Finaltisch: Die Spieler finanzierten gemeinsam eine Bubble-Auszahlung für Ott Krigul.
Es war Montagabend im Grand Casino Liechtenstein, und die Pokertische füllten sich zum wöchentlichen Kopfgeldjäger-Spektakel. Das CHF 50+50+10 Bounty-Turnier lockte 24 Spieler ins GCLI, die mit insgesamt 17 Re-Entries für ordentlich Action sorgten.
Am Ende des Abends hiess der strahlende Sieger Andrin Vetsch. Der Schweizer behauptete sich gegen ein bunt gemischtes Teilnehmerfeld.
Prizepool knackt die Garantie locker
Mit 41 Entries wurde die ausgeschriebene Garantie von CHF 3’000 deutlich übertroffen. Stolze CHF 4’100 landeten im Topf, wobei die Hälfte, also CHF 2’050, als Bounties auf die Köpfe der Spieler ausgesetzt war. Die andere Hälfte floss in den regulären Preispool für die Platzierungen.
Das Besondere an Bounty-Turnieren: Jeder eliminierte Gegner bedeutet bares Geld. Wer also nicht nur überleben, sondern auch noch fleissig Spieler aus dem Turnier werfen kann, füllt sein Portemonnaie gleich doppelt.
Fairplay am Finaltisch
Eine im GCLi schon fast übliche, aber dennoch besondere Szene ereignete sich, als die Bubble näher rückte. Ursprünglich sollten nur die Top 5 ins Geld kommen, doch die verbliebenen Spieler zeigten Herz.
Sie einigten sich darauf, auch dem Bubble-Boy eine kleine Entschädigung zu gönnen. Jeder Finalist steuerte CHF 20 bei, sodass der Este Ott Krigul trotz seines unglücklichen Ausscheidens mit CHF 100 nach Hause ging. Solche Gesten sind im Poker eigentlich keine Selbstverständlichkeit.
Vetsch räumt ab
Im Heads-up setzte sich schliesslich Andrin Vetsch gegen den bekannten GCLI-Stammgast Ramon Lampert durch. Vetsch sicherte sich damit neben den CHF 740 für den ersten Platz, auch sämtliche Bounties, die er im Laufe des Turniers eingesammelt hatte. Lampert musste sich mit dem zweiten Rang und CHF 500 begnügen.
Die ersten drei Plätze gingen allesamt an Spieler aus der Schweiz. Mit Rihad Subasic (Österreich) auf Rang vier und Manuel Andreas Fröhlich (Deutschland) auf Platz fünf komplettierten zwei weitere Spieler aus dem deutschsprachigen Raum das Podium.
Die Ergebnisse:
| Platz | Name | Land | Preisgeld |
| 1 | Andrin Vetsch | CH | CHF 740 |
| 2 | Ramon Lampert | CH | CHF 500 |
| 3 | Rea | CH | CHF 320 |
| 4 | Rihad Subasic | AT | CHF 220 |
| 5 | Manuel Andreas Fröhlich | DE | CHF 170 |
| 6 | Ott Krigul (Bubble) | EE | CHF 100 |
Heute geht’s weiter
Wer selbst die Karten in die Hand nehmen möchte, hat heute Abend die Gelegenheit. Um 18:00 Uhr startet im GCLI das CHF 80+10 Early Bird mit einer Garantie von CHF 3’000. Pünktlichkeit zahlt sich dabei aus: Wer vor Turnierstart registriert ist, erhält 10’000 Bonuschips zu den regulären 30’000 Startchips. Auch wer im ersten Level erscheint, bekommt noch 5’000 Extra-Chips.Neben dem Turniergeschehen bietet das Grand Casino Liechtenstein täglich ab 17:00 Uhr Cash Games in verschiedenen Varianten an. Die Limits starten bei CHF 1/3 für NLH und CHF 1/1 für PLO. Im Februar geht dann auch schon der erste WSOPC in Liechtenstein los.







