Hüseyin Arkun krönt sich in Rozvadov zum EPSC-Champion

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Deutscher Sieger Hüseyin Arkun ESPC
  • Deutscher Sieger: Hüseyin Arkun triumphiert beim €250 EPSC Main Event und kassiert EUR 37’910.
  • Bei 893 Entries: Turnier verzeichnet EUR 76’550 Overlay und EUR 300’000 Garantie.
  • Internationaler Finaltisch: Mit Spielern aus sechs Nationen.

Das King’s Resort Rozvadov war erneut Schauplatz eines der grössten Pokerevents im deutschsprachigen Raum. Bei der European Poker Sport Championship 2026 powered by Poker-Bundesliga setzte sich Hüseyin Arkun aus Deutschland gegen ein internationales Teilnehmerfeld durch und holte sich den begehrten Titel.

Garantie nicht erreicht

Das €250 Main Event lockte 337 Spieler an die Tische, die insgesamt 556 Re-Entries nachkauften. Mit 893 Entries blieb das Turnier jedoch deutlich hinter den Erwartungen zurück. Die ausgelobte Garantie von EUR 300’000 wurde nicht erreicht und der Veranstalter musste ein Overlay von stolzen EUR 76’550 zuschiessen. Für den späteren Sieger bedeutete dies dennoch einen stattlichen Payday.

Internationaler Finaltisch

Am Finaltag versammelten sich Spieler aus Deutschland, der Slowakei, Tschechien, Italien, Rumänien und Frankreich, um die Trophäe auszuspielen. Jeder der Finalisten hatte mindestens EUR 5’900 sicher. King’s-Stammgast «Mephisto» startete als Dritter im Chipcount in die entscheidende Phase, musste sich jedoch mit dem sechsten Platz und EUR 11’525 begnügen.

Das Heads-up zwischen Arkun und dem Rumänen «Cristian Dumitra» endete mit einer Einigung. Interessanterweise sicherte sich der nominelle Zweitplatzierte Dumitra mit EUR 37’410 den grösseren Anteil aus dem Deal und nur geringfügig weniger als die ursprüngliche Siegprämie. Arkun selbst ging mit EUR 37’910 als offizieller Champion vom Tisch.

Schweizer Beteiligung

Auch die Schweiz war beim EPSC Main Event vertreten. «Jack H.» schaffte es bis auf Rang 82 und sicherte sich damit einen Anteil am Preispool. Der Eidgenosse kassierte insgesamt EUR 580 für seine Performance in Rozvadov.

Deutschland war aber deutlich stärker unterwegs. Mit «Bela» auf Platz 7 (EUR 8’725), Rudolf Johann Wagner auf Rang 9 (EUR 6’400) und zahlreichen weiteren Landsleuten im bezahlten Bereich dominierten die Deutschen das Teilnehmerfeld.

Die Ergebnisse:

PlatzSpielerLandPreisgeld
1Hüseyin ArkunDeutschlandEUR 37’910*
2«Cristian Dumitra»RumänienEUR 29’690*
3Axel BayoutFrankreichEUR 20’000
4Antonio FragaleItalienEUR 15’700
5Jiri HeidtkeTschechienEUR 12’700
6«Mephisto»DeutschlandEUR 11’525
7«Bela»DeutschlandEUR 8’725
8Martin ZemanSlowakeiEUR 7’450
9Rudolf Johann WagnerDeutschlandEUR 6’400

*nach Deal

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Yannick Schroth

Yannick ist Weltenbummler und Pokerfan – zwei Dinge, die sich für ihn perfekt ergänzen. Während seines Studiums machte er sich mit dem Schreiben selbständig und nutzt seither die Freiheit, von überall aus zu arbeiten. Ob in Europa, Asien oder Amerika: Poker ist die Konstante auf seinen Reisen. Seit drei Jahren schreibt er für verschiedene Publikationen über Texas Hold’em und andere Varianten. Sein Schwerpunkt liegt darauf, Strategien, Turnierberichte und aktuelle Trends verständlich und spannend aufzubereiten – damit seine Leser die Pokerwelt genauso lebendig erleben wie er selbst.

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