
Naoya Kihara hat beim $10.000 Seven Card Stud Championship der WSOP 2026 sein drittes Bracelet gewonnen und damit eine der bemerkenswertesten Leistungen der laufenden Serie vollbracht. Nur drei Tage nach seinem zweiten Titel ist der Japaner nun der erste Doppelsieger der WSOP 2026 und steht allein an der Spitze Japans ewiger Bracelet-Bestenliste.
Mizrachi scheitert und Cheung verliert ein enges Heads-up
Das $10.000 Seven Card Stud Championship zog 130 Entries an und schüttete einen Preispool von $1.209.000 aus. WSOP-Main-Event-Champion Michael Mizrachi startete als Chipleader in den Finaltag, geriet jedoch zunehmend unter Druck und schied als Sechster aus, nachdem Chris Brewer mit Trip Threes seine vergrabenen Asse geknackt hatte.
Brewer selbst erlebte kurz darauf ein brutales Exit, als Jeremy Ausmus auf der siebten Karte ein Full House traf und dabei Brewers Flush schlug. Im Heads-up bezwang Kihara den Briten James Cheung kontrolliert und ohne größere Gegenwehr. Für seinen Sieg kassierte der Tokioter $301.970, Cheung erhielt $201.308.
Nur fünf Mal in der WSOP-Geschichte gelang dieses Kunststück
Aufeinanderfolgende Championship-Events zu gewinnen ist eine Seltenheit, die in der gesamten WSOP-Geschichte lediglich fünf Spielern gelang: Doyle Brunson, Stu Ungar, Greg Merson, George Danzer und Jason Mercier. Kihara reiht sich nun als sechster in diese Liste ein. Sein zweites Bracelet hatte er erst 5.103 Tage nach seinem ersten geholt. Sein drittes folgte nur drei Tage später.
Auf die Frage nach seinem Geheimnis gab sich der Japaner bescheiden: Er brauche auch Glück, und in diesen Tagen sei er schlicht sehr glücklich gewesen. Aufhören will er trotzdem nicht. Ob Kihara seinen Lauf weiter fortsetzt und ein viertes Bracelet in derselben Serie angreift, dürfte die Pokerszene in Las Vegas noch einige Zeit beschäftigen.









