
Phil Ivey hält mit 16 Final-Table-Teilnahmen in WSOP-Events mit Buy-ins ab $25.000 den alleinigen Rekord in der Geschichte des High-Roller-Pokers bei der World Series. Während die WSOP 2026 gerade ihren zweiten Wochenendhöhepunkt erlebt, werfen die aktuellen Events einen scharfen Blick auf die ewige Bestenliste des Formats.
Esfandiari führt die Geldliste und Mizrachi dominiert die Bracelets
Antonio Esfandiari steht mit $20.293.720 unangefochten an der Spitze der High-Roller-Geldliste der WSOP, angetrieben maßgeblich durch die drei Ausgaben des $1.000.000 Big One for One Drop. Ohne diese Mega-Events übernimmt Alex Foxen mit $17.072.233 die Führung.
Im Bracelet-Ranking teilen sich Michael «The Grinder» Mizrachi und Shaun Deeb mit je vier Titeln die Spitze, dahinter folgen Brian Rast, Joao Vieira und Michael Addamo mit je drei. Daniel Negreanu führt indes die Cash-Statistik mit 26 verzeichneten Geldplätzen in High-Roller-Events an und liegt damit deutlich vor Adrian Mateos mit 22 und Stephen Chidwick, ebenfalls 22.
Von einem Event 2006 zu 25 High Rollern pro Jahr
Das erste WSOP-Turnier mit einem Buy-in ab $25.000 fand 2006 statt: Chip Reese gewann das $50.000 H.O.R.S.E. für $1.784.640 nach einem siebeneinhalb Stunden langen Heads-up gegen Andy Bloch. Seitdem hat sich das Format rasant entwickelt. Von einem einzigen High Roller pro Jahr in der Anfangsphase wuchs die Anzahl solcher Events bis 2025 auf 25 an.
Im Seven Card Stud führen Men Nguyen und Artie Cobb mit je acht Finaltisch-Teilnahmen die historische Bestenliste an, Nguyen hält zudem mit $894.850 den Rekord bei den Stud-Gewinnen. Ob die laufende WSOP 2026 diese Bestenlisten ins Wanken bringt, zeigt sich in den kommenden Wochen.









