
Während viele Pokerprofis ihren Weg über Online-Poker oder High-Stakes-Cashgames fanden, verlief die Karriere von Mason „Milkman“ Vieth ganz anders. Der US-Amerikaner arbeitete jahrelang auf der Milchfarm seiner Familie in Texas, bevor er sich einen Namen in der Pokerszene machte. Nun steht der ehemalige Milchbauer erneut vor einem tiefen Lauf im WSOP Main Event 2026.
Vieth gehört zu den verbliebenen Spielern an Tag 5 des Main Events und träumt weiter von seinem ersten WSOP-Bracelet sowie dem Hauptpreis von 10 Millionen US-Dollar.
Tagsüber Kühe melken, nachts Poker spielen
Seine Anfänge beschreibt Vieth selbst als außergewöhnlich. Nach langen Nächten am Pokertisch fuhr er häufig direkt zurück auf die Farm, melkte die Kühe und kehrte anschließend wieder ins Casino zurück – teilweise mehrere Tage nahezu ohne Schlaf. Diese harte Arbeitsmoral habe ihn bis heute geprägt. Mittlerweile trägt der Amerikaner den Spitznamen „Milkman“, der auch auf seiner markanten blauen Cap zu sehen ist.
Zweiter großer Main-Event-Lauf
Bereits 2023 sorgte Vieth für Aufsehen, als er das Main Event auf Platz 140 beendete und damals sein bestes WSOP-Ergebnis erzielte. Seitdem entwickelte sich seine Karriere weiter. 2025 belegte er Rang zwei bei der WPT Choctaw Championship und überschritt inzwischen die Marke von einer Million US-Dollar an Live-Turniergewinnen. Mit einem weiteren Deep Run im Main Event könnte er nun den größten Erfolg seiner Laufbahn feiern.
Traum vom Finaltisch lebt weiter
Für Vieth schließt sich damit ein besonderer Kreis. Aus den langen Arbeitstagen auf der Familienfarm wurde eine professionelle Pokerkarriere – und nun die Chance auf einen der prestigeträchtigsten Titel im internationalen Poker.
Mit jedem überstandenen Turniertag rückt der Traum vom WSOP-Finaltisch und einem Millionenpreis ein Stück näher.









