
Bei der EPT Barcelona 2026 haben zwei Spieler aus Nordeuropa die High Roller Bühne bestimmt. Ottomar Ladva aus Estland gewann das €50.000 Super High Roller Second Chance, während Samuli Sipila aus Finnland beim €25.000 PLO High Roller einen spektakulären Comeback-Sieg feierte. Zusammen kassierten die beiden Gewinner mehr als €746.000.
Ottomar Ladva gewinnt nach zwei zweiten Plätzen
Beim eintägigen €50.000 Super High Roller Second Chance wurden 28 Entries registriert. Dadurch entstand ein Preispool von €1.372.140, von dem lediglich die besten vier Spieler einen Anteil erhielten.
Im Heads-up standen sich Ottomar Ladva und Niklas Astedt gegenüber. Die beiden High Roller einigten sich auf einen Deal. Astedt erhielt mit €522.840 sogar die größere Auszahlung, der Titel ging jedoch an Ladva, der €437.600 und die Trophäe mitnahm.
Für Ottomar Ladva war der Sieg besonders bemerkenswert. Zuvor hatte er bei der EPT Barcelona bereits die €20.000 und €25.000 High Roller auf Rang zwei beendet. Beim dritten Versuch gelang ihm nun der Titel. Insgesamt war es bereits sein fünfter EPT-Erfolg und der vierte davon in Barcelona.
Samuli Sipila dreht das Heads-up komplett
Auch im €25.000 PLO High Roller gab es einen nordischen Sieger. 34 Entries sorgten dort für einen Preispool von €816.340. Fünf Spieler erreichten die bezahlten Plätze.
Im Heads-up sah es zunächst schlecht für Samuli Sipila aus. Der Finne lag gegen Lautaro Guerra mit ungefähr 1 zu 5 nach Chips zurück. Sipila drehte das Duell jedoch vollständig und gewann am Ende seine erste EPT-Trophäe sowie €309.340.
Lautaro Guerra kassierte als Zweiter €200.000. Auf Rang drei landete mit Sampo Ryynanen ein weiterer Finne, der €133.000 erhielt. Lauri Saaskilahti komplettierte auf Rang fünf für €78.000 die starke finnische Bilanz.
Mit Ladva und Sipila standen damit gleich zwei nordische Spieler bei den hochpreisigen Side Events ganz oben.









