Pascha Poker Salzburg geschlossen – Ein heiterer Nachruf

Pascha Poker hat die stolzen Pforten geschlossen. Der Pokerraum im Pascha Salzburg ist nicht mehr. Der Entschluss wurde spontan am Golfplatz gefasst. In einer kurzen Stellungnahme exklusiv für Hochgepokert.com meinte Hermann Pascha augenzwinkernd: „Kürzlich wurde ich als tighter Spieler bezeichnet – man muss sich ja schließlich nicht alles gefallen lassen.“
Die wahren Hintergründe liegen wohl doch woanders. Pascha Poker war durchaus ein erfolgreiches Projekt, allerdings zu sehr auf den Padrone fixiert. Kein Hermann im Haus, keine Partie. So war die Realität und auf die Dauer kann das dann doch auch ein wenig anstrengend werden. Abgesehen davon, war es auch nicht immer leicht für ihn den Tisch zu verlassen, ohne jemanden zu kränken. Schließlich war Hermann Pascha Garant für Spass und „Action“. Doppelt hart, wenn man am Morgen früh raus muss zu geschäftlichen Terminen und gerade zu unerträglich in der Golf Saison.

Allerdings die Histörchen und Anekdoten um eine der spannendsten Pokerpartien im deutschsprachigen Raum werden uns noch lange erhalten bleiben. Legendär und von geradezu philosophischen Tiefgang der Dialog mit Highroller Herbert. Einem unerschrockenen Gast, der so manchen Pot blind bis zum River durch trommelte. „Herbert, würdest du wieder arm sein wollen?“ die lakonische Frage von Hermann Pascha. Die prompte Antwort: „Ich? Arm sein wollen? – Nicht für eine Million!“.

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Ebenfalls zur sprüchemäßigen Allgemeinbildung gehören Sätze wie: „Raus mit dem Geld. In der Tasche wird es nicht mehr“. Oder „Schieb rein die kleine Scheiße“ und schlussendlich der mit gespielter Verzweiflung gegen den Himmel gerichtete Sager: „Lauter Hellseher“. Besonders brauchbar, wenn der Gegner jegliche Pot-Odds ignorierend sehr viel Geld für sehr wenige Outs bezahlt hatte und damit erfolgreich war.
Selbstverständlich wird weiter gepokert. Zukünftig plant Hermann Kooperationen mit bestehenden Casinos. Zum Beispiel wird es ab September jeweils am 13. des Monats eine Omaha-Partie im Wiener Montesino geben. Gespielt wird mit Blinds 5/10. Geplant ist die Veranstaltung als „Gentleman Poker“. Das heißt Frauen sind als Gegner nicht erwünscht. Wer Hermann Pascha fragen möchte, was er sich dabei wieder gedacht hat ist herzlich eingeladen. Das Buy in beträgt 1300.-E und Spass und Spannung sind garantiert. – Wir von Hochgepokert.com werden selbstverständlich über diesen Abend berichten.


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