Full Tilt Poker gibt grünes Licht zur Übernahme durch die Groupe Bernard Tapie

Wie Subject: Poker berichtet haben sich Full Tilt Poker und die Groupe Bernard Tapie geeinigt, damit das US-Justizministerium die Aktiva von FTP erhält. Danach kann die GBT den Online Poker Room vom Justizministerium übernehmen.

Damit dies möglich wurde, mussten die Anteilseigner von Full Tilt Poker mit einer Zweidrittelmehrheit dem Aufkauf zustimmen. Anteilseigner, die nicht dem Vorstand angehören, können mit neuen Anteilen rechnen, die jedoch passiv sind, also kein Stimmrecht beinhalten. Die Mitglieder des Vorstands, wozu Ray Bitar, Howard Lederer, Chris Ferguson und Rafe Furst gehören, sind jedoch völlig außen vor.

GBT Chef Laurent Tapie soll ebenfalls in Dublin vor Ort sein und mit den Mitarbeitern über die Übernahme sprechen. Eine weitere Hürde gilt es noch zu nehmen, bis das US-Justizministerium (Department of Justice) FTP für die vereinbarten $80 Millionen an die GBT ‚weiterverkauft‘.

Nun ist bei FTP eine Inventur nötig und alles wird erfasst. Vom greifbarem Inventar wie Möbeln oder Kugelschreibern, bis zur firmeneigenen Software, wird alles aufgelistet, sodass die Übernahme endlich perfekt ist.

Danach will sich das DoJ um die Auszahlung der US-Spieler kümmern, während die GBT sämtliche anderen Spieler übernimmt. Es wird geschätzt, dass US-Spieler noch rund $150 Millionen bei FTP liegen haben, die restlichen Spieler sogar über $150 Millionen. Inwieweit eingefrorene Konten hierfür freigegeben, ist noch nicht klar.

Dennoch ist die Meldung mehr als positiv, denn die zähen Übernahmeverhandlungen haben bald ein Ende.

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