
Nachdem ich mich gestern mit der österreichischen Nationalmannschaft beschäftigt habe, ist heute die Schweizer Nati an der Reihe. Ich erwarte von ihr, dass sie mindestens das Achtelfinale erreicht. Schweiz erinnert sehr an Österreich, aber ich schätze sie einen Tick stärker ein.
Idealaufstellung der Schweiz: 4-2-3-1
EmboloNdoye Amdouni Vargas
Xhaka FreulerRodriguez Akanji Elvedi Widmer
KobelWie Österreich spielt auch die Schweiz in Bestbesetzung in einem 4-2-3-1-System. In der Offensive können sie auch auf Dreierkette im Ballbesitz umstellen.
Angeführt wird die Mannschaft vom diesjährigen besten Torhüter der Bundesliga, Gregor Kobel von Borussia Dortmund. Kobel parierte in der abgelaufenen Saison 72,8 Prozent der Schüsse auf sein Tor und wies damit die beste Fangquote der Liga auf. Dahinter folgte Moritz Nicolas von Borussia Mönchengladbach mit 72,0 Prozent Er ist einer der stärksten Keeper Europas und gibt der Abwehr, die das Prunkstück der Mannschaft ist, die nötige Sicherheit. In der Innenverteidigung bilden Manuel Akanji und Nico Elvedi das eingespielte Stammduo. Granit Xhaka bleibt als Kapitän und Taktgeber unverzichtbar. Remo Freuler sorgt neben ihm für Balance und Defensivarbeit. Auf den Flügeln bringen Dan Ndoye und Rubin Vargas Tempo und Tiefgang. Zeki Amdouni kann hinter der Spitze kreativ werden und Tore vorbereiten. Vorne ist Breel Embolo trotz Konkurrenz der kompletteste Mittelstürmer der Nati. Mit Johan Manzambi von FC Freiburg hat die Schweiz ein riesen Talent in der Hinterhand, der bei der WM sehr wichtig werden kann.
Die Gruppe B mit Canada, Katar und Bosnien-Herzegovina ist eine mehr als lösbare Aufgabe für die Schweiz, die als Gruppen Sieger nur 1.70 vor Canada 3.1 und Bosnien Herzegowina mit Quote 6 bezahlt wird.
Fazit: Schweiz erreicht mindestens das Achtelfinale
Ich erwarte von der Schweiz mindestens Platz 2 in der Gruppe. Sollten sie Zweiter werden, würden sie im Sechzehntelfinale auf den Zweitplatzierten der Gruppe A treffen – also auf Mexiko, Südkorea, Tschechien oder Südafrika. Sollten sie die Gruppe hingegen gewinnen, würden sie auf einen der besten Gruppendritten aus der Gruppe E, F, G, H oder I treffen.
Beide Szenarien erscheinen auf dem Papier durchaus lösbar. Ab dem Achtelfinale beziehungsweise spätestens im Viertelfinale dürfte für die Schweiz jedoch Schluss sein.









