
Bankroll Start: 5.000,- Euro, Aktuell: 13.021,20 Euro
WM Bankroll Start: 5.000,- Euro, Aktuell: 6.650,00 Euro
Während der WM werde ich mit zwei separaten Bankrolls arbeiten, um ihre Entwicklung zu verfolgen. Am Ende werden beide zusammengeführt.
Andrea Pellegrino gewann souverän gegen Budkov Kjær mit 6:2 und 6:3 – in einem Spiel, bei dem meine Analyse vollkommen zutreffend war.
Heute bleibe ich beim Tennis, wechsle jedoch in die Schweiz, wo in Gstaad ein interessantes Spiel mit deutscher Beteiligung stattfindet. Yannick Hanfmann trifft dort auf den Franzosen Valentin Vacherot, der nach einer Verletzungspause auf die Tour zurückkehrt.
In diesem Spiel bin ich bereit, ein gewisses Risiko einzugehen, da die Quote auf Vacherot meiner Meinung nach zu hoch angesetzt ist.
17:00 Uhr Yannick Hanfmann – Valentin Vacherot
Mein Tipp: Valentin Vacherot Quote 2.65 für 521.20 Euro
Valentin Vacherot hat kein Spiel bestritten, nachdem er in der zweiten Runde der French Open nicht antreten konnte. Dort zog er sich einen Ermüdungsbruch im linken Fuß zu. Die Verletzung ist inzwischen ausgeheilt, und er konnte sich in der Zwischenzeit körperlich fit halten.
Der 27-jährige Franzose erreichte auf Sand im Jahr 2025 eine Bilanz von 22:12 Siegen. In dieser Saison steht er auf diesem Belag bei 5:2 Siegen und insgesamt bei einer Jahresbilanz von 16:9. Beim Masters-1000-Turnier in Madrid erreichte er das Halbfinale, wo er gegen die Nummer eins der Welt, Carlos Alcaraz, verlor.
Auf Sand verfügt Vacherot über ein hohes Niveau, da dort insbesondere seine starke Vorhand zur Geltung kommt. Seine Beinarbeit ist hervorragend und er bewegt sich sehr gut, sofern er körperlich fit ist. Davon ist auszugehen, wenn er hier antritt.
Er spielt mit viel Spin sowie Tempowechseln und agiert sehr variabel. Dabei setzt er auch immer wieder Slice-Bälle und Stopps ein. Seine Schwächen liegen vor allem beim Aufschlag. Dieser ist zwar solide und produziert nur wenige Doppelfehler, bringt ihm jedoch zu wenige freie Punkte ein. Zudem kann seine Rückhand unter Druck gegen starke Gegner anfällig werden.
Der mittlerweile 34-jährige Deutsche spielt eine sehr gute Saison und weist eine Bilanz von 20:15 Siegen auf, davon 11:7 auf Sand. Im März erreichte er das Finale in Chile, das er gegen Luciano Darderi verlor. Ansonsten war jedoch spätestens in der dritten Runde Endstation. Bei den Grand-Slam-Turnieren schied er jeweils früh aus.
Zu seinen Stärken zählen vor allem ein sehr guter Aufschlag und seine starke Vorhand, mit der er versucht, die Ballwechsel früh zu dominieren und in die Offensive zu kommen. Zudem fühlt er sich am Netz sehr wohl. Trotz seiner Größe bewegt er sich überraschend gut über den Platz.
Seine größte Schwäche ist die Rückhand, insbesondere wenn sie unter Druck gesetzt wird. Darüber hinaus zeigt er während eines Matches häufig größere Leistungsschwankungen. Auch sein Returnspiel lässt noch einiges zu wünschen übrig.
Insgesamt wären die Quoten genau andersherum, wenn beide Spieler fit wären. Sollte Vacherot auch nur annähernd wieder zu seinem gewohnten Niveau finden, kann er dieses Spiel durchaus gewinnen. Der Franzose ist der bessere und vor allem konstantere Spieler der beiden.
Aufgrund der langen Verletzungspause halte ich mich jedoch mit dem Einsatz zurück.
Die Quoten beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels und können abweichen. Die Hochgepokert-Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit.









