US Full Tilt Spieler haben nach 1.054 Tagen endlich ihr Geld zurück

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Das Warten hat endlich ein Ende. Exakt 1.054 Tage nachdem das Department of Justice (DOJ) im Rahmen des Black Friday die Full Tilt Konten von tausenden US Spielern eingefroren hat, kommen nun die ersten Rückzahlungen auf den Bankkonten der Spieler an.

Seit gestern gibt es unzählige Berichte von Spielern, dass sie eine laufende Transaktion beim Checken ihres Online Bankings entdeckt haben. Die Transaktionen sind gekennzeichnet mit „DOJ Poker Stars Pokerpay“. Damit wird an den Deal erinnert, dem es Pokerstars ermöglichte, Full Tilt zu kaufen und mehr als $343 Millionen an Spielergeldern zurückzuzahlen.

Während die meisten Nicht-US-Spieler längst ihr Geld erhalten hatten, mussten sich die US-Spieler in Geduld üben. Letzten Monat hatte das DOJ dann die Rückzahlungen von circa $82 Millionen an 30.000 US-Spieler freigegeben. Die erste Welle der Rückzahlungen startete dabei am frühen Freitagmorgen.

Sofort gab es zahlreiche Meldungen von prominenten Spielern in sozialen Netzwerken und Blogs. So postete Daniel „Jungleman“ Cates beispielsweise auf Twitter: „I MUST be dreaming. I got the wire for my FT balance. #Gardencity“

Obwohl viele Spieler nun ihr Geld bekommen, müssen einige noch auf die zweite Runde der Rückzahlungen durch die Garden City Group (GCG) warten. Bis zum 16. November 2013 hatten die Spieler die Möglichkeit, einen Antrag auf Rückzahlung zu stellen. Die GCG erlaubte aber trotzdem auch verspätete Forderungen, aber ohne Garantie auf Durchführung der Rückzahlung. Einige Spieler entdeckten auch fehlerhafte Kontostände bei ihren Bankrolls und reichten Beschwerden ein. Diese Anträge, sowie die von Full Tilt Affiliates müssen noch geprüft werden.

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