Ali Tekintamgac – Weitere Details

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exklusiv - newLeider gestaltet es sich äußerst schwierig, genauere Informationen zur Disqualifikation von Ali Tekintamgac bei der Partouche Pokertour in Cannes zu bekommen, da man dort im Casino äußerst allergisch auf jedwede Fragen zu diesem Thema reagiert. Details dringen nur ausgesprochen spärlich an das Licht der Öffentlichkeit.

Hier die Fakten:

Ali Tekintamgac wurde von den Turnieroffiziellen vom Final Table disqualifiziert. Seine Chips werden aus dem Turnier genommen und das Preisgeld für den neunten Platz wird einem wohltätigen Zweck zur Verfügung gestellt.

Ab hier starten die Vermutungen:

Zusätzlich zu dem Turnierausschluss soll von der Turnierleitung außerdem noch die französische Staatsanwaltschaft eingeschaltet worden sein. Wo sich Ali Tekintamgac zur Zeit befindet, ist nicht bekannt. Noch gibt es keine wirklichen Details, wie der Betrug den abgelaufen sein soll, nur so viel wird vermutet: Ali Tekintamgac soll bei seinem Betrug Hilfe von einem falschen Journalisten-Team erhalten haben. Einen ähnlichen Vorfall soll es bereits bei der EPT Tallinn gegeben haben, bei der dieses „Journalisten-Team“ sogar des Turnieres verwiesen wurde. Gegen Ali selbst gab es allerdings keine handfesten Beweise. Auch soll dieses Team Ali schon seit längerer Zeit begleitet haben. In folgendem Video von der WPT Barcelona ist einer dieser „Journalisten“, die Ali auch in Tallinn begleitet haben, zu sehen, wie er sich hinter Alis Gegner positioniert: (Besten Dank an User Spieler)


Nach Sichtung des Videos haben wir unsere Fotodatenbank durchsucht und siehe da wen wir auf einem Foto von der EPT Tallinn entdeckt haben. Sogar mit dem selben Shirt, am Tisch von Ali stehend:

tekintamgac skandal tallin

Akkreditiert war der zu sehende „Journalist“ für eine Seite namens Pokerboom.eu, die mittlerweile offline genommen wurde. Gehört hatte von der Seite bis dahin übrigens noch niemand irgendetwas.. Das selbst ernannte Mitglied der schreibenden Zunft stand praktisch die ganze Zeit über am Tisch von Tekintamgac und schoss hunderte Fotos von diesem. Alle anderen Spieler schienen ihm egal zu sein.

Auf seiner Seite machte er jedoch kaum Updates und wenn doch, dann in einer äußerst fragwürdigen Qualität. Die Turnieroffiziellen bemerkten das auffällige Verhalten des Pokerb00mverteters und verwies ihn gegen 17 Uhr am zweiten Tag des Turniersaals im Swissotel. Tekintamgac pflügte bis zum Hinauswurf seines vermeintlichen Helfers geradezu durch das Teilnehmerfeld und erspielte sich an seinem jeweiligen Starttag eine massive Chiplead. Erst nach dem Verweis kam der unglaubliche Lauf ein wenig ins Stocken. Dies alles könnte natürlich reiner Zufall sein und in keinem Zusammenhang stehen, doch die heute bekannt gewordenen Fakten lassen das alles in einem ganz neuen Licht erscheinen. Uns waren die Vertreter der Seite bereits in Tallinn sehr merkwürdig vorgekommen, leider hatten wir jedoch keinerlei Beweise, um dies zu veröffentlichen. Auf der mittlerweile offline genommenen Seite konnte man jedenfalls sehen, dass Pokerboom bei allen relevanten Cashes von Tekintamgac vor Ort waren…

In Cannes dürfte es wohl ähnlich abgelaufen sein. Hinter vorgehaltener Hand hört man seit Monaten Gerüchte, dass die Erfolge Tekintamgacs nicht mit ehrlichen Mitteln errungen worden sind. Bekannte Quellen aus dem Turnierveranstalter-Umfeld haben uns bestätigt, dass Ali seit seinem Sieg bei der WPT Barcelona unter verschärfter Beobachtung stand. Außerdem ist Ali speziell bei großen Turnieren immer wieder durch unglaubliche Hero Calls aufgefallen, im Nachhinein betrachtet könnte dies alles eine Erklärung für seine unglaublichen Reads sein. Hochgepokert wird die Vorfälle weiter unter die Lupe nehmen und versuchen den bis dato größtmöglichen Skandal im internationalen Turnierpoker weiter aufzuklären.

Weitere Informationen zu dem Skandal und erste Äußerungen dazu von Soren Kongsgard und dem französischen Pokerjournalisten Benjamin Gallen findet ihr in der aktuellen PokerToday Sendung exklusiv aus Cannes.

Für alle in dem Artikel benannten Personen gilt natürlich die Unschuldsvermutung!

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