Weltweit erste Studie zum Geldwäscherisiko bei Onlinepoker vorgestellt

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Studie_GrafikStudie_Grafik-1024x768Online-Poker wird häufig in politischen Diskussionen mit Geldwäscherisiken in Verbindung gebracht und deshalb wird das legale Anbieten im Internet ordnungspolitisch blockiert. Da bisher verlässliche, wissenschaftliche Daten für das Bestehen sowie die die Darstellung des Geldwäscherisikos durch Online-Poker fehlen, hat sich der österreichische TÜV dieser Sache angenommen und eine Studie in Auftrag gegeben.

Im Rahmen einer Pressekonferenz hat die TÜV TRUST IT der Unternehmensgruppe TÜV Austria kürzlich die Studie „Online-Poker: Mögliche Geldwäsche und deren Prävention“ vorgestellt.

Die Studie stellt fest, dass das Geldwäscherisiko bei Online-Poker erheblich geringer ist als in politischen Diskussionen zur Regulierung des Online-Glücksspielmarktes vermutet wird. Zudem kann der Missbrauch regulierter Online-Pokerangebote zum Zwecke der Geldwäsche durch technische und regulatorische Maßnahmen nahezu ausgeschlossen werden.

Die Studie schlägt einen künftigen 10-Punkte-Plan zur Absicherung vor, der neben der Identifizierung der Spieler, IT-gestützter Analyseverfahren und der Zusammenarbeit mit Kreditinstituten und Kreditkartenorganisationen weitere aufeinander abgestimmte Maßnahmen beinhaltet.

Die Autoren der Studie sind Professor Dr. Reiner Clement und Professor Dr. Dr. Franz W. Peren vom Forschungsinstitut für Glücksspiel und Wetten an der Hochschule Bonn Rhein-Sieg sowie Professor Dr. DDr.h.c. Friedrich Schneider vom Institut für Volkswirtschaftslehre an der Johannes Kepler Universität Linz.

Die kostenpflichtige Studie sowie einen kostenloser Abstract gibt es unter folgendem Link.