Videobotschaft – Chris Ferguson entschuldigt sich bei der Poker-Community

Chris Ferguson führt
Chris Ferguson
Chris Ferguson

Würde man in der Pokerszene eine Umfrage starten und die meist gehassten Personen suchen, bekäme man ziemlich sicher vor allem zwei Namen zur Antwort: Howard Lederer und Chris Ferguson.

Was die beiden ehemaligen Inhaber von Full Tilt Poker aber unterscheidet, ist der Umgang mit dem Black Friday und darauf folgenden Untergang des damals zweitgrößten Pokeranbieters.

Lederer entschuldigte sich „schon“ fünf Jahre nach der Pleite bei der Poker-Community, während Ferguson auf der Turnierbühne erschien und sogar den WSOP Player of the Year 2017 errang, ohne ein Wort an die vielen geprellten Spieler zu richten.

Mit einigen dürren Worten holt „Jesus“ das nun nach. Er gibt an, dass er schon nach der Pleite hart dafür gearbeitet habe, dass die Spieler möglichst bald ihr Geld bekommen, und entschuldigt sich, dass dieser Prozess so lange gedauert hat.

Ferguson sagt weiter, dass der Tage kommen werde, an dem die ganze Geschichte über Full Tilt Poker erzählt wird, außerdem entschuldigt er sich bei seinen Fans (hat er noch welche?) dafür, dass es so lange gedauert hat, bis er dieses Statement abgegeben hat.

Chris Ferguson reaches out to the poker community from Chris Ferguson on Vimeo.

 

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cresspahl

cresspahl ist seit rund 20 Jahren der Pokerszene verbunden – als Redakteur, Übersetzer, Blogger und Cashgame-Spieler, dessen gesamte Bankroll nach dem Black Friday 2011 über ein Jahr eingefroren war. Er arbeitete für die führende deutsche Pokerzeitschrift und war für insgesamt vier Online-Pokermagazine tätig. Außerdem stammen die Übersetzungen fast aller deutschsprachigen Pokerbücher aus seiner Feder. Sein Lieblingspokerort ist das Casino Schenefeld, seine Lieblingshand ist T9s.