Aus für „Ivey’s Room“ – ARIA ändert Namen

Der einstige Superstar Phil Ivey hat definitiv schon bessere Zeiten erlebt – beim Poker sieht man ihn nur ganz selten am Tisch und vor Gericht musste er zwei bittere und vor allem teure Niederlagen einstecken.

Fast schon harmlos klingt da die Meldung, dass das ARIA Casino in Las Vegas den nach ihm benannten „Ivey Room“ umgetauft hat und künftig „Table 1“ nennt.

2010 hatte das Casino in Anlehnung an „Bobby’s Room“ im Bellagio seinem Highstakes-Zimmer den Namen des damals anerkannt besten Spielers der Welt gegeben.

Zur Eröffnung wurde ein Einladungs-Freeroll mit einem Preisgeld von $1 Million ausgetragen, außerdem bekamen die geladenen Gäste die Chance, sich für ein Heads-Up gegen Ivey um $250.000 zu qualifizieren.

Ivey selbst spielte in seinem Pokerzimmer nur selten, sondern eher im fernen Macao, und auch sonst verkehrten die Highroller lieber weiterhin in ihrem angestammten Bobby’s Room.

Nun ist Ivey’s Room, für dessen Namensrechte das Casino dem geschäftstüchtigen Ivey sicher etwas bezahlt hatte, also Geschichte, wie ARIAs Pokerchef Sean McCormack via Twitter bekannt gab:

 

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cresspahl

cresspahl ist seit rund 20 Jahren der Pokerszene verbunden – als Redakteur, Übersetzer, Blogger und Cashgame-Spieler, dessen gesamte Bankroll nach dem Black Friday 2011 über ein Jahr eingefroren war. Er arbeitete für die führende deutsche Pokerzeitschrift und war für insgesamt vier Online-Pokermagazine tätig. Außerdem stammen die Übersetzungen fast aller deutschsprachigen Pokerbücher aus seiner Feder. Sein Lieblingspokerort ist das Casino Schenefeld, seine Lieblingshand ist T9s.