Keine Re-Entrys mehr? – Daniel Negreanu rudert zurück

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Daniel Negreanu

Keine zwei Wochen ist es her, da kündigte Daniel Negreanu via Twitter an, dass er überlege, 2020 komplett auf Re-Entrys verzichten zu wollen.

Im Kampf um die POY-Krone hatte DNeg etwa beim Colossus zahllose Buy-Ins investiert, um seine Chancen zu maximieren. Gleichzeitig werden so aber auch die Chancen von Gelegenheitsspielern reduziert, die über keine so exorbitanten Bankrolls verfügen.

Durch seinen Re-Entry-Verzicht würde er zwar seltener im Preisgeld landen, sich dafür aber nicht an etwas beteiligen, das er eigentlich nicht gut findet.

Nur weniger Tage später ruderte Negreanu dann aber zurück. In einem Interview während der WPT Five Diamond Classic im Bellagio wurde Negreanu gefragt, ob er künftig vor jedem Turnier die Anzahl seiner Buy-Ins festlegen werde.

Im Bellagio waren unbegrenzte Re-Entrys möglich und Negreanu hatte im Vorfeld angekündigt, „vielleicht“ nur ein Buy-In tätigen zu wollen, investierte dann aber doch zwei.

Seine Antwort:

„Ich habe getwittert, dass ich überlege, mich 2020 nicht zweimal ins selbe Turnier einzukaufen. Danach habe ich mit vielen Leuten geredet und gemerkt, dass es aus meiner Sicht total bescheuert wäre, EV aufzugeben. Warum sollte ich das tun?“

Daniel Negreanu und die Re-Entrys

Und als Begründung gibt er an, dass sein Verzicht ja nicht dazu führen würde, dass es danach keine Re-Entry-Turniere mehr gibt. Dabei bliebe es, da die Veranstalter daran Geld verdienen.

Als Fazit gibt Negreanu an:

„Ich kann die Regeln nach wie vor optimal für mich ausnutzen und gleichzeitig bei den Veranstaltern dafür werben, dass mehr Freezeout-Turnier stattfinden.“

Auch 2020 dürfen wir uns also auf einen Daniel Negreanu freuen, der bei den entsprechenden Turnieren mit voller Munition antreten und etliche Bullets verfeuern wird.