CCCs bleiben zu, aber Peter Zanoni gibt nicht auf

Mehrmals war die österreichische Finanzpolizei in den letzten Wochen und Monaten in Filialen des Concord Card Casinos und machte diverse Razzien. Nach dem aktuellsten Besuch Ende Januar beschloss die Pokercasino-Gruppe vorerst alle Standorte zu schließen, bis die rechtliche Lage klar ist – wir berichteten und dokumentieren die Pressemeldung dazu im Wortlaut.

Die CCCs befinden sich seit vielen Jahren in einer rechtlichen Grauzone, da Casinos dieser Art in Österreich sich eigentlich innerhalb des Glücksspielmonopols des Staates befinden und damit nicht frei angeboten werden darf. Den Casinos Austria steht mit diesen Gesetzgebungen eigentlich der alleinige Betrieb zu – obwohl sie zu großen Teilen ebenfalls in privater Hand sind und sich nur ein kleiner Teilen im staatlichen Besitz befindet.

In einem Beitrag der Sendung Wien Heute im ORF wurde nun berichtet, dass CCC-Chef Peter Zanoni trotz geschlossenen Türen nicht aufgibt. Das Gehalt der 600 Mitarbeiter wird diesen Monat aus Reserven bezahlt und Zanoni stellt einen Antrag vor dem Verfassungsgerichtshof, um eine Änderung der rechtlichen Situation herzustellen. Zanoni scheint fest an eine Zukunft des CCCs zu glauben, trotz ausschließlicher Rückschlage in letzter Zeit.

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Paul

Paul ist seit Juni 2019 Redakteur bei Hochgepokert. In der frühen Jugend über Fernsehübertragungen der WSOP, German High Roller und Poker After Dark auf dem Sport1-Vorläufer DSF zum Poker gekommen. Nach einem Job als Schreiberling bei einer großen deutschen Tech-Zeitschrift bei den Ergebnistabellen der Pokerturniere in aller Welt angekommen. Freut sich am meisten, wenn die Pokerszene Persönlichkeiten und Kontroversen hervorbringt.