Untergrund-Pokerrunde mit Verbindungen zur Yakuza gestürmt

Am 24. April stürmten Polizisten in Tokio eine Pokerrunde, nach dem sie von anonymen Quellen Tipps bekommen hatten. In einem Wohngebäude wurden sowohl der Veranstalter als auch vier Spieler festgenommen.

Pokertische, Chips, Karten und eine unbekannte Menge an Bargeld wurden konfisziert. Die Runde soll in Verbindung zur Yakuza, Japans größter Mafia, stehen – die Pokerrrunde hilft angeblich der Finanzierung der weitläufigen illegalen Strukturen.

Private Glücksspielrunden und Untergrund-Casinos sind in Japan illegal. Bis 2018 gab es ein grundsätzliches Verbot von Casinos, das mit einer Regulierung aufgehoben wurde, die unter anderem dem MGM Resort und anderen Vegas-Casino Lizenzen gab. Bisher wurden aber keine dieser Casinos gebaut. Nach der Covid-Krise zog die Las Vegas Sands Corp. sein Angebot für eine Casinolizenz sogar zurück.

QuelleCardPlayer
Share this page
Avatar photo

Paul

Paul ist seit Juni 2019 Redakteur bei Hochgepokert. In der frühen Jugend über Fernsehübertragungen der WSOP, German High Roller und Poker After Dark auf dem Sport1-Vorläufer DSF zum Poker gekommen. Nach einem Job als Schreiberling bei einer großen deutschen Tech-Zeitschrift bei den Ergebnistabellen der Pokerturniere in aller Welt angekommen. Freut sich am meisten, wenn die Pokerszene Persönlichkeiten und Kontroversen hervorbringt.