Hitzige Diskussion zur COVID-Regel der WSOP, Chris Moneymaker sagt ab

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Es herrscht Klärungsbedarf zwischen der Poker-Community und den Offiziellen der der World Series of Poker. Grund dafür ist ein offizieller Vorschriften-Katalog für die anstehende WSOP in Las Vegas, der eine besondere COVID-19-Regel enthält.

Klärungsbedarf herrschte deshalb, da besagte Regel 115 durchaus so zu interpretieren ist, dass die WSOP jederzeit das Recht habe Spieler zu disqualifizieren, wenn diese Kontakt zu positiv auf COVID-19 getesteten Personen hatten.

Eine solche Regelung könnte allerdings schnell zu Kontroversen führen. Was würde beispielweise passieren, wenn sich ein Dealer mit dem Virus infiziert? Oder wenn sich Spieler gegenseitig beschuldigen mit infizierten Personen in Kontakt geraten zu sein?

Mittlerweile hat die WSOP auf diese Bedenken der Community reagiert und die Regel weiter definiert. Demnach werden geimpfte Spieler nicht qualifiziert, es sei denn sie würden selbst positiv getestet.

 

Das wird aber nicht reichen, um die mittlerweile hitzige Diskussion zu beruhigen. Denn ungeimpfte Spieler gehen mit der Teilnahme ein nicht kalkulierbares Risiko ein, disqualifiziert zu werden.

Negreanu, der seit vielen Jahren als Berater für die WSOP aktiv ist, twitterte, dass es keine Impfnachweispflicht geben wird und Spieler nur nach einem positiven Test disqualifiziert werden können.

Chris Moneymaker wird sich gerade deshalb bestätigt fühlen, dass er seinen Trip zur WSOP bereist eine Woche zuvor gecancelt hatte.

 

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