Pokerspieler gibt im Heads-Up einfach auf und will Zweiter werden

Gewinner Jacob Mitich

Absurde Nachrichten aus den USA: Bei einem $400 Turnier der Potomac Winter Poker Open gab William Pinkerton im Heads-Up einfach auf.

Zwischen Platz 1 und Platz 2 gab es einen $8.716 Unterschied. Als der Spieler in Platz 3 ausschied, wollte Pinkerton gegen seinen Gegner Jacob Mitich nicht mehr eine Hand spielen.

Mitich hatte einen 6:1 Chiplead und Pinkerton knapp mehr als 10 Big Blinds. Eine klassische Spin-Up Situation: Ganz einfach wäre es hier gewesen in einem der nächsten Hände mit einem All-In zu versuchen, zu verdoppeln und seinen Stack zu vergrößern.

Doch William Pinkerton wollte nicht. Er fragte nach keinem ICM-Deal, der ihm noch ein bisschen mehr Geld überlassen hätte: „Ich nehme einfach den zweiten Platz.“ sagt er vor Beginn des Heads-Up.

Mitich bot dem Amateur Pinkerton nach dem durchaus komischen Ereigbnis noch an, ihn zum Essen einzuladen. Das Turnier war vorbei, sowohl Dealer als auch Floor akzeptierten das Ergebnis.

Jacob Mitich ging als Sieger mit $22.298 aus dem Turnier. Der selbstentschiedene Runner-Up William Pinkerton durfte sich über $13,582 freuen.

QuellePokerNews
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Paul

Paul ist seit Juni 2019 Redakteur bei Hochgepokert. In der frühen Jugend über Fernsehübertragungen der WSOP, German High Roller und Poker After Dark auf dem Sport1-Vorläufer DSF zum Poker gekommen. Nach einem Job als Schreiberling bei einer großen deutschen Tech-Zeitschrift bei den Ergebnistabellen der Pokerturniere in aller Welt angekommen. Freut sich am meisten, wenn die Pokerszene Persönlichkeiten und Kontroversen hervorbringt.