4-Way-Deal mit „Datilo“ und Hendrik Ritter im GCA Pokerroom

Die Sieger im Saturday Deepstack: "Datilo" (l.) und Hendrik Ritter (r.)

Die Turnierwoche im GCA Pokerroom im Grand Casino Aš (GCA) endete am Samstag mit dem Noon Turbo und dem Wochenhighlight, dem €10k gtd. Saturday Deepstack. Das „SD“ war mit 156 Total Entries wieder gut besucht, was wohl auch daran lag, dass es Punkte für das „Road to WCOAP“-Leaderboard gab. Diese werden immer an „Klassik Wochenenden“ vergeben, d.h. außerhalb von Festivals in den Wochenturnieren „Friday 7K“ und „Saturday Deepstack“. Außerdem wurde das Abendturnier wieder auf dem Twitch-Channel „gca_poker“ livegestreamt und von Paul Panther kommentiert. Am Ende einigten sich die Top-4 auf einen Deal nach Chipcount.

Saturday Deepstack

Pünktlich um 18:00 Uhr hieß es für GCA-Pokermanager Sandro Greulich und sein Team „Shuffle Up and Deal“ im GCA Pokerroom. 40.000 Chips standen den 116 Spieler*innen beim Start jeweils zur Verfügung und in den ersten 8 der 20-minütigen Levels waren auch 2 Re-Entries pro Person erlaubt. Diese Option wurde 40-mal genutzt, so dass bei 156 Starts letztendlich €10.920 im Preispool landeten.

Das Preisgeld wurde unter den besten 17 aufgeteilt, wobei der Mincash €100 betrug, das Erreichen des Final Tables mindestens €273 brachte und der Turniersieg geplant mit €2.890 vergütet werden sollte. Die Bubble-Phase, die im Livestream von Paul Panther immer mit der mobilen Cam live an den Tischen dokumentiert wird, zog sich – und so einigten sich um 02:04 Uhr die verbleibenden 18 auf einen Bubble-Deal, der von den ersten 3 Plätzen 50, 30 und 20 Euro an Bernd Rösner leitete, der am Samstag ein somit nicht-unglücklicher Bubble-Boy wurde.

Der SD-Final Table

Der Final Table mit den letzten Neun stand um 03:30 Uhr fest. An ihm durften sieben Deutsche, ein Tscheche und ein Ukrainer Platz nehmen. Die aus Deutschland an die deutsch-tschechische Grenze angereisten Manuel Ganter (9., €273), Rico Shreiter (8., €343) und Karl Kissinger (7., €436) mussten als erste am FT ihre Stacks und damit ihre Sitze aufgeben. Ihnen folgte „Unavenej“ (6., €546) aus Tschechien. Als nach eine sehr ausgiebigen und hart umkämpften 5-handed Phase der Deutsche „Zero Cool“ auf Platz 5 mit €684 Preisgeld ausgeschieden war, einigte sich das verbleibende Quartett um 04:55 Uhr auf einen ICM-Deal. Dieser brachte dem Ukrainer Petro Popovych Platz 4 und €1.386, dem Deutschen „Chilli Palmer“ Platz 2 und €1.723, und wie auf dem Siegerfoto zu sehen konnten sich „Datilo“ und Hendrik Ritter über ihre Platzierungen (1. und 3.), sowie ihr Preisgeld (€2.100 und €1.673) freuen.

Saturday Deepstack – 15.04.23
  
GTD:10 000 €
Players:116
Reentry:40
Addons: 
BuyIn:70+10
Payout:10 920 €
RangNamenat.Preisgeld
1DatiloGER2 100 €*
2Chilli PalmerGER1 723 €*
3Hendrik RitterGER1 673 €*
4Petro PopovychUKR1 386 €*
5Zero CoolGER684 €
6UnavenejCZE546 €
7Karl KissingerGER436 €
8Rico ShreiterGER343 €
9Manuel GanterGER273 €
10DědekCZE234 €
11Dennis KegreissGER234 €
12BerndexxGER234 €
13KaiGER202 €
14YuekselTUR202 €
15Mike GutmannGER202 €
16Romans SukelsLAT174 €
17Martin BaumannGER174 €
18Bernd RoesnerGER100 €*

*Deal

Noon Turbo

Das Noon Turbo war das andere Turnier das samstäglich im GCA Pokerroom ausgespielt wird. Um 13:00 Uhr kamen für das €44+6 MTT 22 Spieler zusammen. Einmal musste in den ersten 4 der 15-minütigen Level die Re-Entry-Option gezogen werden, so dass insgesamt €1.012 im Preispool zusammenkamen. Die 4 itm-Finisher kamen ausnahmslos aus Deutschland. Nachdem Horst Laskowski (4., €141) und Ilya Shelest (3., €192) ausgeschieden waren, einigten sich Christoph Glisczynski und Timo Hein auf einen Even Deal, der ihnen €339 bzw. €340 sicherte.

Spieler:
22
Re-entry:1x
Price pool:1.012 €
RangSpielerPayout
1.
Timo Hein
340 €
2.
Christoph Glisczynski
339 €
3.
Ilya Shelest
192 €
4.
Horst Laskowski
141 €

 

Alle weiteren Informationen findet ihr auf der Homepage des Grand Casino Aš.

QuelleGCA Pokerroom
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Jan Schwarz

Jan Schwarz hat in Bamberg, Hannover und an der DJH in Aarhus (DK) Journalistik studiert. Er schreibt seit drei Jahrzehnten für Tageszeitungen, Sportmagazine und Sportagenturen. Vor allem seine Recherchearbeit zeichnet ihn aus. Seit 2006 war er für fast alle gängigen Pokermedien im Einsatz, u. a. als Chefredakteur von „donkmag“ und „Pokerblatt“. Am Pokertisch war und ist er rund um den Globus an den Turniertischen zu finden. Im WSOPE Main Event 2008 in London war er als 42. bester deutschsprachiger Teilnehmer. – Neben Poker verfolgt der sportbegeisterte Redakteur vor allem Motorsport, Radsport, Tennis und Politik. Außerdem ist er im Bereich Trading Cards und Collectibles ein wandelnder Almanach.