
Eigentlich könnte man meinen, dass Maurice Hawkins ein erfolgreicher und hoch geachteter Pokerprofi sein müsste.
Der Amerikaner ist der WSOPC-Rekordhalter mit 21 Ringen und hat rund $7 Millionen beim Turnierpoker gewonnen, doch positive Schlagzeilen liest man über ihn sonst selten.
Nachdem er Ende November verprügelt wurde, kam es nun immerhin zu einer Einigung mit einer seiner Gläubigerinnen, Denise Pratt.

Diese hatte Hawkins vorgeworfen, nicht wie vereinbart Summen an sie zurückbezahlt zu haben, wonach nach längerem Hin und Her und gegenseitigen Beschimpfungen ein Mediator eingeschaltet wurde.
Zur Verdeutlichung ihrer Vorwürfe gab sie Chad Holloway ein Interview, in dem sie kräftig ablederte.
Gerade deshalb kommt die Schlichtung – die Hawkins natürlich ohne Zustimmung Pratts – publik machte, etwas überraschend.
Offenbar geht es dabei aber um mehr als Geld. Wie Dan Cates vermutet, hat Pratt auf Ansprüche verzichtet, weil „sie die Sicherheit der Menschen über ihr Recht stellen wollte“.

Der Beobachter von außen muss von einer traurigen Gewissheit ausgehen. Solange Maurice Hawkins in der Pokerszene mitmischt, werden Skandale nicht ausbleiben. Ob ihm noch jemand Geld leiht, ist aber eher ungewiss.







