
In Las Vegas erlebte das Team Hellmuth am Dienstag einen spannenden Pokerabend: sowohl einer der legendärsten Pokerspieler der Welt, Phil Hellmuth Jr., als auch sein Sohn Phillip Hellmuth III erreichten bei verschiedenen Turnieren am selben Tag einen Finaltisch.
Für Phillip Hellmuth III endete der Tag mit einem zehnten Platz beim $600 Monster Stack der WSOP Circuit-Station im Horseshoe Las Vegas, bei dem 541 Spieler am Start waren. Dafür erhielt er eine Auszahlung von $3.600.
Gleichzeitig kämpfte sein Vater, der 17-fache WSOP-Bracelet-Gewinner Phil Hellmuth Jr., in einem anderen Strip-Casino etwas weiter die Straße runter. Er erreichte im Eröffnungsevent der PokerGO Tour Last Chance Series im Aria ebenfalls den Finaltisch, musste dort aber mit Platz 4 und rund $98.100 Preisgeld vorzeitig die Chips abgeben.
It’s @PhillipHellmuth and Me
We both made the Final Table of our respective tourneys: @WSOP Circuit tourney for him (541 players), and @PokerGO $10,000 buy in (109 players) for me
Wondering how often Father and Son both made legitimate Final tables on the same day?#POSITIVITY pic.twitter.com/eG0c2Ad6lu
— phil_hellmuth (@phil_hellmuth) January 7, 2026
Was das für Phillip Hellmuth III bedeutet
Phillip III ist noch am Anfang seiner Turnierkarriere, aber die Ergebnisse lassen aufhorchen: Sein zehnter Platz beim Monster Stack brachte ihm $3.600 ein und erhöht seine kumulierten Live-Earnings auf knapp $35.000.
Seit April 2025 taucht er regelmäßig in der Poker-Datenbank auf: Sein erstes Cash war ein kleiner Gewinn in einem $250-Turnier in Philadelphia, gefolgt von einem 61. Platz beim Texas Poker Open Main Event der PGT. Dann folgten drei Cashes bei der WSOP, darunter ein deep Run auf Platz 51 im $800 Deepstack. Zudem erreichte er bereits Finaltische in San Francisco und einen zweiten Platz beim Peppermill Fall Pokerpalooza in einem $250-Turnier in Reno.

Wie es für Phil Hellmuth Jr. lief
Beim Event im PokerGO Studio startete Phil Jr. stark: Er war mit einem der größeren Stacks im Finale, doch eine entscheidende Hand gegen David „ODB“ Baker – in der Hellmuths Ass-sieben gegen Bakers zehn-jack verlor – drehte das Blatt.
Während sich Clemen Deng an die Spitze spielte, musste sich Hellmuth mit Platz 4 und knapp $98.100 begnügen. Deng sicherte sich den Sieg und auch einen Platz beim kommenden $1 Million Freeroll der PGT. Hellmuth wird sich wahrscheinlich über die PGT Last Chance Leaderboard qualifizieren müssen, um sich einen Platz in der PGT $1.000.000 Championship zu sichern.
Da sieht es im Moment so aus (Stand 8. Januar):
| Place | Name | PGT Points | Pending Prize |
| 1st | Clemen Deng | 278 | Dream Seat |
| 2nd | David ‚ODB‘ Baker | 174 | Dream Seat |
| NA | Jesse Lonis | 125 | Qualified via Top 40 |
| 3rd | Phil Hellmuth | 98 | Dream Seat |
| 4th | Cary Katz | 71 | Dream Seat |
| NA | Matthew Wantman | 55 | Qualified via Top 40 |
| 5th | Jonathan Little | 44 | Dream Seat |
| 6th | Aram Oganyan | 44 | |
| 7th | Connor Rash | 33 | |
| 8th | Jared Jaffee | 33 | |
| 9th | Byron Kaverman | 27 | |
| 10th | Joe Serock | 27 |








