
Bankroll Start: 5.000,- Euro, aktuell: 6.350,46 Euro
Mit dem sicheren Sieg von Faria und der ebenso sicheren Niederlage von Minnen hat die Bankroll einen kleinen Rückschlag von 90 Euro erlitten. Durch den ebenso sicheren 2:3-Sieg von HC Lugano gestern, ist die Bankroll jedoch insgesamt vernünftig in das Jahr gestartet.
Heute beginnt die für mich lang ersehnte EM in Handball. Allerdings befürchte ich, dass es etwas langweilig werden kann wie die letzte WM, weil Dänemark zu souverän werden könnte. Wer kann dieser starken Mannschaft überhaupt Paroli bieten und wie wird die deutsche Truppe abschneiden?
Europameister kann in meinen Augen nur Dänemark werden. Die niedrige Quote von 1,30 hat allerdings absolut keinen Value. Dann probiere ich lieber Schweden zu einer Quote von 8 oder Deutschland zu Quote 10 aus. Mit dem Heimvorteil bis zum Finale haben die Deutschen noch einen zusätzlichen Trumpf in der Hinterhand.
Dahinter sehe ich Schweden, die ebenfalls die meisten Spiele zuhause austragen werden, gefolgt von Frankreich und Deutschland. Als Außenseiter sehe ich Portugal und Island. Spanien und Kroatien traue ich diesmal nicht besonders viel zu – um den Titel oder eine Finalteilnahme werden beide Nationen meiner Meinung nach nicht mitspielen können.
Deutschland hat laut Torwart Andreas Wolff die stärkste Truppe in der er jemals gespielt hat. Leider sitzt auf der Bank in meinen Augen aber auch der schwächste Trainer: Alfred Gislason, von dem ich wenig halte. Vor allem seine Ansprachen – oder eher das Fehlen davon – in den Auszeiten sind eine Katastrophe. Da kommt absolut nichts Vernünftiges, und es gibt kaum Korrekturen.
Der Rückraum mit dem formstarken Knorr, Grgić und Köstner auf Halblinks war selten so stark, auch weil sie sich gut ergänzen. Renars Uščins auf Halbrechts, der noch nicht bei 100 % ist, bleibt allerdings ein Fragezeichen. Der Hannoveraner war verletzt und muss noch etwas zulegen. Auch die Verletzung von Lichtlein spielt der deutschen Mannschaft nicht in die Karten. Er könnte in den ersten ein bis zwei Spielen fehlen, war aber in den beiden Vorbereitungsspielen gegen Kroatien in den wenigen Einsatzminuten richtig stark.
Die deutsche Abwehr, die in den letzten Turnieren nicht immer stabil stand, scheint nun etwas gefestigter zu sein – und genau hier liegt der Schlüssel zum Erfolg. Mit Andy Wolff und David Späth im Tor haben wir zudem ein echtes Luxusproblem.
Deshalb lehne ich mich aus dem Fenster und sage, dass Deutschland mindestens das Halbfinale erreichen wird. Die Gruppenphase mit Spanien, Serbien und Österreich müssen wir dafür allerdings mit sechs Punkten überstehen. Sollte dieses Ziel nicht erreicht werden, muss Gislason seinen Platz räumen – und das auch völlig zu Recht.
20:30 Uhr Deutschland – Österreich
Mein Tipp: No Bet
Der Grund, warum ich hier keinen Tipp abgebe ist, dass im Nachbarduell gegen Österreich normalerweise viele Tore fallen. Der neue österreichische Trainer Iker Romero lässt jedoch kein 7-gegen-6 mehr spielen. Dadurch werden automatisch weniger Tore fallen.
Österreich spielt weiterhin schnell nach vorne, was auch notwendig ist, um zu einfachen Toren zu kommen. Die Mannschaft verfügt zudem über zwei herausragende Torhüter mit Möstl und Bergmann sowie über eine deutlich bessere Abwehr als bei den letzten Turnieren.
Allerdings bezweifle ich, dass sie in der Lage sein wird, die deutsche Angriffslawine zu stoppen. Ich gehe in diesem Spiel von einem deutschen Sieg im Bereich von 3 bis 7 Toren aus. Dennoch lasse ich auch hier die Finger davon.
18:00 Uhr Frankreich – Tschechien
Mein Tipp: Mehr als 57,5 Tore Quote 1.85 für 350,46 Euro
Ich glaube, dass Frankreich die tschechische Mannschaft überrennen wird. Ich hoffe jedoch, dass Tschechien offensiv in der Lage ist, ebenfalls genügend Tore zu erzielen. Ein Ergebnis im Bereich von 34–36 zu 24–26 sollte mindestens zustande kommen.
Die Quoten beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels und können abweichen. Die Hochgepokert Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit der Quoten Angaben.







