
Freiburg löste das Ticket für das Viertelfinale mit einem eindrucksvollen 5:1-Heimsieg im Rückspiel des Achtelfinals gegen KRC Genk. Der internationale Wettbewerb erweist sich in dieser Saison als echter Lichtblick für die Breisgauer, während es in der Bundesliga hinter den eigenen Erwartungen zurückbleibt. Nach der 2:3-Niederlage gegen Bayern München am Samstag – trotz einer komfortablen 2:0-Führung bis zur 80. Minute – erscheint ein Platz unter den ersten sechs kaum noch realistisch. Es war bereits die vierte Pleite aus den letzten sieben Pflichtspielen, bei zwei Siegen und einem Unentschieden.
Für Zuversicht sorgt allerdings die beeindruckende Heimbilanz in der Europa League: Freiburg gewann die letzten neun Heimspiele in diesem Wettbewerb allesamt. Eine längere Serie gelang zuletzt Borussia Dortmund zwischen 1987 und 1993, als der Wettbewerb noch unter dem Namen UEFA-Cup ausgetragen wurde.
Celta Vigo erreichte in der Saison 2016/2017 erstmals nach mehreren Anläufen ein Viertelfinale im Europapokal. Auch diesmal gehen die Spanier als Außenseiter in das Duell, nachdem sie die Ligaphase vier Punkte und neun Plätze hinter Freiburg abgeschlossen haben. Dennoch präsentierten sich die „Sky Blues“ zuletzt in starker Form: Sie setzten sich gegen PAOK Saloniki und Olympique Lyon durch und gewannen jeweils ihre Auswärtsspiele.
Zusätzlichen Rückenwind brachte der 3:2-Sieg nach Rückstand gegen den FC Valencia in La Liga am Sonntag. Insgesamt ist Celta seit acht Auswärtsspielen wettbewerbsübergreifend ungeschlagen (vier Siege, vier Unentschieden) und konnte vier der letzten fünf Begegnungen gewinnen – dabei erzielten sie stets mindestens zwei Treffer.
Die starke Europapokal-Performace, insbesondere auf fremden Platz, lässt eine Option auf einen Auswärtssieg realistisch erscheinen. Als Absicherung ist die Draw no Bet-Variante zu empfehlen.

Der FC Porto steht vor seinem bereits 18. Viertelfinale auf europäischer Ebene und hofft, nach zuletzt vier Niederlagen in Folge in dieser Runde wieder in die Erfolgsspur zu finden. Zuletzt schafften es die „Drachen“ in der Saison 2010/11 bis ins Halbfinale – damals krönten sie sich auch zum Titelträger. Gleichzeitig war es die letzte Spielzeit, in der Porto sechs Heimspiele im Europapokal gewinnen konnte. Mit einem weiteren Heimsieg könnten sie diese Marke nun erneut erreichen. Die Mannschaft von Francesco Farioli ist aktuell seit sechs Pflichtspielen ungeschlagen (vier Siege, zwei Unentschieden), musste zuletzt jedoch einen späten Rückschlag hinnehmen: Beim 2:2 gegen den FC Famalicão verspielte man trotz zweimaliger Führung in der Nachspielzeit noch den Sieg.
Nottingham Forest reist hingegen mit viel Selbstvertrauen an. Nach der Länderspielpause gelang in der Premier League ein klarer 3:0-Erfolg gegen Tottenham Hotspur – nur wenige Tage nach dem Weiterkommen gegen den FC Midtjylland, das den Einzug ins erste europäische Viertelfinale seit drei Jahrzehnten bedeutete. Auch historisch kann sich die Bilanz sehen lassen: In bisherigen Viertelfinalspielen im Europapokal holte Forest drei Siege bei nur einer Niederlage. Zudem scheint die Formkurve nach oben zu zeigen, denn mit zwei Siegen aus den letzten beiden Partien konnte man mehr Erfolge feiern als in den zehn Spielen zuvor. Trainer Vítor Pereira, bereits der vierte Coach der Saison, trifft erstmals auf Porto und möchte seine Mannschaft erstmals seit Januar 2025 zu drei Auswärtssiegen in Serie führen.
Porto zu Hause eine Macht, Nottingham qualitativ nicht zu unterschätzen und Tore scheinen daher wahrscheinlich.









