
Beim teuersten Turnier der EPT Monte Carlo kam es am Ende zu einem spektakulären Deal zwischen zwei der größten Namen der High Roller Szene. Im €250.000 Super High Roller einigten sich Bryn Kenney und Alex Kulev im Heads-up auf eine Aufteilung der Millionenbeträge, bevor der Titel ausgespielt wurde.
Das Event war mit einem Buy-in von €250.000 das größte Turnier in der Geschichte der European Poker Tour und brachte einen Preispool von mehr als €9,3 Millionen hervor. Insgesamt wurden 38 Entries registriert, wodurch sich selbst Min-Cashes bereits im siebenstelligen Bereich bewegten.
Deal verändert die Dynamik im Finale
Heads-up-Deals gehören im High Roller Bereich längst zum Alltag. Sobald nur noch zwei Spieler übrig sind und extreme Summen auf dem Spiel stehen, wird häufig neu verhandelt. Genau das passierte auch diesmal zwischen Bryn Kenney und Alex Kulev.
Beide Spieler einigten sich auf garantierte Millionenbeträge, während zusätzlich ein Restbetrag und der Titel offenblieben. Am Ende setzte sich Alex Kulev durch und kassierte €2.786.332, während Bryn Kenney €2.520.268 erhielt.
Gerade bei solchen Beträgen geht es nicht mehr nur um Prestige. Ein einzelner verlorener Coinflip kann mehrere Millionen Unterschied bedeuten, weshalb viele Spieler das Risiko reduzieren wollen.
Bryn Kenney baut seine Rekordzahlen weiter aus
Auch ohne Sieg bleibt Bryn Kenney einer der größten Gewinner des Turniers. Der US-Amerikaner führt seit Jahren die All Time Money List im Live-Poker an und schraubt seine Karrieregewinne immer weiter nach oben.
Kaum ein anderer Spieler ist so konstant in den größten High Roller Events vertreten wie Kenney. Gerade Turniere mit sechsstelligen Buy-ins scheinen ihm besonders zu liegen, weil dort Erfahrung und aggressives Highstakes-Spiel entscheidend sind. Mit dem erneuten Millionen-Cash bestätigt er einmal mehr seinen Status als erfolgreichster Turnierspieler der modernen Poker-Ära.
Alex Kulev krönt seinen Monte-Carlo-Lauf
Für Alex Kulev bedeutet der Sieg einen der größten Erfolge seiner Karriere. Der Bulgare hatte bereits zuvor große High Roller Turniere gewonnen, doch der Triumph beim größten Buy-in der EPT-Geschichte hebt ihn auf ein neues Level.
Besonders spektakulär war dabei der Verlauf seines Turniers. Zwischenzeitlich stand Kulev auf der Bubble bereits kurz vor dem Aus, bevor er sich zurückkämpfte und den Lauf schließlich bis zum Titel durchzog. Solche Geschichten sind selbst im Poker selten. Gerade in einem Feld voller Weltklassespieler reicht oft ein einziger verlorener Spot für das Ende.
Monte Carlo bleibt Zentrum der High Roller Elite
Das EPT Monte Carlo hat sich erneut als einer der wichtigsten Stopps im internationalen Pokerkalender bestätigt. Besonders die High Roller Events ziehen regelmäßig die größten Namen der Szene an.
Mit Buy-ins von €100.000 oder sogar €250.000 bewegt sich das Festival längst in Regionen, die früher fast ausschließlich Triton-Events vorbehalten waren. Die Kombination aus Monaco, extrem hohen Stakes und weltweiter Aufmerksamkeit macht solche Turniere zu einem zentralen Treffpunkt der Poker-Elite.
Millionen-Deals bleiben Teil der Highstakes-Welt
Der Deal zwischen Kenney und Kulev zeigt erneut, wie normal solche Vereinbarungen im modernen High Roller Poker geworden sind. Je größer die Summen werden, desto häufiger versuchen Spieler, Varianz aus dem Spiel zu nehmen.
Für Zuschauer bleibt dabei oft der sportliche Aspekt im Mittelpunkt. Für die Spieler selbst geht es jedoch um Entscheidungen, die direkte Auswirkungen auf mehrere Millionen Euro haben können.
FAQ
Alex Kulev setzte sich im Heads-up gegen Bryn Kenney durch.
Kulev erhielt €2.786.332, Kenney kassierte €2.520.268.
Um das finanzielle Risiko im Heads-up zu reduzieren.









