
Neymar steht erneut im Mittelpunkt der Schlagzeilen. Nach seiner Teilnahme an einem Pokerturnier während eines spielfreien Tages geriet der brasilianische Superstar in die Kritik. Der Offensivspieler ließ die Vorwürfe jedoch nicht unbeantwortet und stellte klar, dass seine Freizeitgestaltung nichts mit seiner Professionalität auf dem Fußballplatz zu tun habe.
Pokerauftritt sorgt für heftige Diskussionen
Nach dem Ausscheiden Brasiliens bei der Weltmeisterschaft nahm Neymar an einem mehrtägigen Pokerturnier in São Paulo teil. Da der Offensivspieler anschließend nicht im Kader von Santos für ein wichtiges Spiel der Copa Sudamericana stand, entfachte seine Teilnahme eine hitzige Debatte über seine Einstellung und seinen Einsatz für den Verein.
Vor allem in den sozialen Netzwerken wurde Neymar vorgeworfen, dem Pokersport mehr Aufmerksamkeit zu schenken als seiner Rückkehr auf den Fußballplatz. Die Diskussion gewann zusätzlich an Fahrt, weil der Angreifer zuletzt immer wieder mit Verletzungen und Formproblemen zu kämpfen hatte.
Neymar weist die Vorwürfe entschieden zurück
Auf die anhaltende Kritik reagierte Neymar mit einem Video aus dem Trainingszentrum von Santos. Darin erklärte er, dass das Pokerturnier an seinem freien Tag stattgefunden habe. Bereits am nächsten Morgen habe er wieder trainiert und sich auf die kommenden Aufgaben vorbereitet.
Außerdem machte Neymar deutlich, dass seine Kritiker sich nicht in sein Privatleben einmischen sollten. Er betonte, dass er hart arbeite und alles dafür tue, möglichst schnell wieder in Bestform zu kommen.
Blick liegt wieder auf Santos
Nach den freien Tagen richtet Neymar seinen Blick nun wieder vollständig auf den Ligaalltag mit Santos. Trainer Cuca bestätigte bereits, dass der Offensivspieler wieder zur Verfügung steht und in den kommenden Spielen eine wichtige Rolle übernehmen soll.
Ob die Diskussionen damit verstummen, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass Neymar seine Leidenschaft für Poker nicht versteckt und gleichzeitig betont, dass diese keinen Einfluss auf seine Vorbereitung als Profifußballer habe.









