Wenn mich ein Leser wirklich kränken möchte, nennt er mich einen „Journalisten“. Die beleidigenden Anführungsstriche verpuffen aber rückstandsfrei an meiner sorgsam gepflegten Arroganz. Abgesehen davon, was bitte schön ist so erstrebenswert daran ein anführungsstrichfreier Journalist zu sein? Bei garantiert unrepräsentativen Umfragen teilen wir uns die rote Laterne der Akzeptanz mit Politikern, Crack-Dealern und Fußpflegern. Das […]