Teurer Fehler – Das $822.600-Debakel von Al Decarolis mit AK

Böses Eigentor von Al Decarolis
Böses Eigentor von Al Decarolis
Böses Eigentor von Al Decarolis

Fehler kommen beim Poker regelmäßig vor, aber selten kosten sie über $800.000!

Dank des amerikanischen Pokersenders Poker Central, der in den letzten Wochen und Monaten immer wieder bis dato unbekannte Hände aus dem Super High Roller Cash Game zeigt, die im Aria von Las Vegas während der WSOP 2015 gespielt wurden, kann man sich nun aber eine Hand ansehen, in der vielleicht der teuerste Fehler des vergangenen Jahres vorkommt.

Der reiche Unternehmer Al Decarolis legt sich hier mit Filmproduzent und Promiluder Rick Salomon an und will seinen ultra-loosen Gegner mit einer starken Hand aufs Glatteis führen.

Mit AK callt Decarolis den Button-Reraise seines Gegners nur und stellt damit eine ziemlich geschickte Falle auf.

Der Flop bringt unschuldige A88, die Decarolis natürlich sehr gefallen. Er könnte nun mit Top Pair, Top Kicker seinen loosen Gegner munter bluffen lassen, doch stattdessen checkraist er ihn auf $75.000.

Mit diesem groben Fehler verwandelt Decarolis seine Hand in einen Bluff und muss dafür schließlich teuer bezahlen, weil er sich offenbar bis zum Schluss nicht fragt, womit Salomon eigentlich callen kann.

So kommt es, wie es kommen muss. Durch seinen Fehler hat Decarolis auch noch den Pott so aufgebaut, dass Salomon ihn am Ende bequem All-In setzen kann.

Hier der gesamte, „recht teure“ Spaß in bewegten Bildern:

 

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cresspahl

cresspahl ist seit rund 20 Jahren der Pokerszene verbunden – als Redakteur, Übersetzer, Blogger und Cashgame-Spieler, dessen gesamte Bankroll nach dem Black Friday 2011 über ein Jahr eingefroren war. Er arbeitete für die führende deutsche Pokerzeitschrift und war für insgesamt vier Online-Pokermagazine tätig. Außerdem stammen die Übersetzungen fast aller deutschsprachigen Pokerbücher aus seiner Feder. Sein Lieblingspokerort ist das Casino Schenefeld, seine Lieblingshand ist T9s.