
Vor gut einem Monat beschlagnahmte die texanische Polizei bei einer Razzia im Lodge Card Club $2 Millionen Dollar wegen des Verdachts auf Geldwäsche.
Bis heute ist unklar, was hinter den Vorwürfen steckt, und eine Auflösung ist nicht in Sicht.
Der texanische Staat ließ nämlich die dreißigtägige Frist zur Anklageerhebung verstreichen, womit sich ein juristisches Patt ergibt.
Auf der einen Seite wird die angebliche Strafsache nicht weiter verfolgt, das eingezogene Geld muss aber auch nicht zurückgezahlt werden.

Während Doug Polk schon im März von einer „Hexenjagd“ sprach, ist nun von „legalem Diebstahl“ die Rede.
Der Bundesstaat darf das Geld behalten, ohne dies weiter begründen zu müssen.

In der Pokerszene hat sich eine breite Unterstützerszene entwickelt, die fest an die Unschuld der Lodge-Betreiber glaubt.
Wegen der gesetzlichen Ausgangslage in Texas darf kein Rake eingezogen werden, und das wiederum wirft man dem Lodge Club vor.
Das größte Problem für Lodge könnte aber sein, dass sein Ruf so beschädigt ist, dass der einst angesehene Pokerclub nicht mehr auf die Beine kommt.









