
Bankroll Start: 5.000,- Euro, Aktuell: 15.750,- Euro
WM Bankroll Start: 5.000,- Euro, Aktuell: 7.082,35 Euro
Während der WM werde ich mit zwei separaten Bankrolls arbeiten, um ihre Entwicklung zu verfolgen. Am Ende werden beide zusammengeführt.
Mit dem sicheren Sieg von Buse, der seine letzten acht Spiele in Folge gewann, stieg die Bankroll auf 15.750 Euro. Zusammen mit dem aktuellen Plus der WM-Bankroll nähern wir uns einer Verdreifachung der Startbankroll vom 01.01.2026.
Eine Top-Chance habe ich heute auf dem Programm, bevor ich zu den WM-Wetten komme. Der Spanier Jaume Munar muss nicht nur gegen Jacob Fearnley bestehen, sondern auch gegen das Publikum, das alles dafür tun wird, den Engländer zum Sieg zu tragen. Trotzdem sehe ich in diesem Spiel hohen Value, wenn Munar an die starke Leistung aus der ersten Runde anknüpfen kann.
16:00 Uhr Jaume Munar – Jacob Fearnley
Mein Tipp: Jaume Munar Quote 1.80 für 1.750,- Euro
Ich gehe in diesem Spiel mit der Nummer 44 der Weltrangliste, Jaume Munar, nachdem er im ersten Match eine starke Leistung gegen den Queen’s-Club-Champion F. Cerúndolo zeigte, den er souverän mit 6:1, 6:4 und 6:3 besiegte. Ein Sieg in dieser Deutlichkeit war nicht zu erwarten, da Cerúndolo auf Rasen keineswegs zu unterschätzen ist.
Munar schlug in dieser Partie 12 Asse bei lediglich fünf Doppelfehlern. Sein erster Aufschlag kam in 67 % der Fälle, wobei er beeindruckende 94 % der Punkte gewann. Mit einer durchschnittlichen Aufschlaggeschwindigkeit von 207 km/h war sein Service zudem nur schwer zu returnieren. Darüber hinaus wehrte er alle sieben Breakbälle erfolgreich ab. Auch von der Grundlinie spielte Munar äußerst sicher und leistete sich lediglich 14 unerzwungene Fehler bei starken 30 Winnern.
Die Nummer 159 der Weltrangliste, Jacob Fearnley, wird hier in Wimbledon die volle Unterstützung des heimischen Publikums genießen. Dieses trug ihn bereits in der ersten Runde, als er einen 0:2-Satzrückstand gegen Michelsen aufholte und die Partie noch mit 3:2 gewann.
Der 24-Jährige ist ein sehr guter Rasenspieler, der auf diesem Belag aufgewachsen ist. Bis zum Beginn der Rasensaison verlief sein Jahr allerdings enttäuschend: Er gewann lediglich sechs seiner 19 Matches und stand bei einer Bilanz von 6:13.
Mit dem Wechsel auf Rasen steigerte sich Fearnley jedoch deutlich. Er erreichte das Finale von Ilkley, das er gegen Wu verlor. Allerdings traf er auf dem Weg dorthin auf keinen Gegner aus der Top 130 der Weltrangliste. Beeindruckend war dennoch seine Nervenstärke, denn vier seiner fünf Siege holte er nach drei Sätzen.
In der ersten Runde gegen Michelsen schlug Fearnley starke 48 Winner, leistete sich aber auch 52 unerzwungene Fehler. Mit neun Assen, aber auch acht Doppelfehlern, hatte er beim Aufschlag einige Schwierigkeiten. Immerhin gewann er 71 % der Punkte nach seinem ersten Aufschlag, der im Durchschnitt lediglich 195 km/h erreichte.
Der entscheidende Unterschied zugunsten von Munar wird in diesem Spiel die Qualität beim Return sein. In diesem Bereich sehe ich ihn klar im Vorteil. Seine Sicherheit in den Grundschlägen sowie sein stärkerer Aufschlag verschaffen ihm zusätzliche Pluspunkte. Sicherlich wird er sich nicht problemlos in drei Sätzen durchsetzen, doch die hervorragende Quote macht diese Wette dennoch zu einer Top-Chance.
Die Quoten beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels und können abweichen. Die Hochgepokert-Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit.









