Berliner Pokerraub: 6 Jahre Haft für den Drahtzieher

Der Fall um den spektakulären Pokerraub bei der EPT in Berlin im Jahre 2010 hat nach gut 17 Monaten ein weiteres Ergebnis. Nach vielen Verhandlungstagen, Schuldzuweisungen und Untersuchungen ist das erste Urteil gefällt. Der mutmaßliche Drahtzieher des Überfalls, Ibrahim El-M., wurde für schuldig befunden und für sechs Jahre und vier Monate ins Gefängnis befördert.

Ibrahim El-M. wird zur Last gelegt, dass er die eigentlichen Täter anheuerte, diese vor Ort instruierte und den Fluchtwagen gefahren hatte. Laut bz-berlin.de forderte die Staatsanwaltschaft vor wenigen Tagen eine Haftstrafe von 6 Jahren und 4 Monaten. Mit dem Urteil folgt das Gericht völlig dem Antrag des Staatsanwalts, obwohl die Verteidigung eine etwas geringere Strafe gefordert hatte. Zugute wurde dem Angeklagten gehalten, dass er im Verfahren die Tat zu gab, einen Anteil in Höhe von €22.000 zurückgab und auch die Namen der Mittäter benannt hatte.

Sein damaliger Komplize und Freund Mohammed Abou-C. soll während des Überfalls im Turnier mitgespielt haben. Er sei der Tippgeber gewesen, der die vier Räuber den Zeitpunkt bekannt gab, wann sie zuschlagen sollten. Das Verfahren gegen Abou-C. wird allerdings gesondert weiter verhandelt. Die vier Pokerräuber sind bereits bis zu 3 Jahren und 9 Monaten Haft verurteilt worden.

quelle: sueddeutsche.de

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