
Während sich bei der World Series of Poker 2026 alles um Millionenpreise und Bracelets dreht, sorgen außerhalb der Casinos mehrere bewaffnete Raubüberfälle für Unruhe. Laut Berichten wurden in den vergangenen Wochen mehrere Pokerprofis und Turnierspieler in Las Vegas gezielt Opfer von Überfällen. Die Vorfälle haben die Sicherheitsdebatte rund um die WSOP erneut entfacht.
Vor allem Spieler, die mit hohen Bargeldsummen oder wertvollen Turniergewinnen unterwegs sind, geraten zunehmend ins Visier der Täter. Viele Profis verzichten inzwischen auf Bargeldtransporte oder nutzen zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen.
Pokerprofis werden gezielt ausgespäht
Nach Informationen aus der Pokerszene sollen einige Täter ihre Opfer direkt in oder vor den Casinos beobachtet haben. Teilweise folgten sie den Spielern bis zu Hotels oder Privatunterkünften, bevor sie zuschlugen.
Gerade während der WSOP befinden sich täglich Tausende Pokerspieler in Las Vegas – viele davon mit sechs- oder siebenstelligen Bankrolls oder frisch gewonnenen Preisgeldern. Dadurch steigt das Risiko gezielter Überfälle erheblich.
Sicherheitsmaßnahmen werden verschärft
Mehrere Pokerprofis berichten inzwischen, dass sie Fahrdienste, private Sicherheitsdienste oder Begleitpersonen nutzen. Zudem empfehlen Veranstalter und erfahrene Spieler, größere Bargeldsummen möglichst direkt auf Bankkonten auszahlen zu lassen oder sichere Verwahrmöglichkeiten der Casinos zu nutzen.
Die Vorfälle zeigen erneut, dass die Gefahren für erfolgreiche Turnierspieler nicht mit dem Verlassen des Pokertisches enden.
Fokus bleibt dennoch auf der WSOP
Trotz der beunruhigenden Ereignisse läuft die World Series of Poker planmäßig weiter. Das Main Event befindet sich in seiner entscheidenden Phase und zieht weiterhin die Aufmerksamkeit der internationalen Pokerszene auf sich.









