
Phil Hellmuth war dem historischen 18. WSOP-Bracelet so nah wie lange nicht mehr. Im $5.000 No-Limit Hold’em 8-Handed Event der World Series of Poker 2026 startete der Poker-Rekordchampion mit einer komfortablen Führung ins Heads-up gegen Darren Rabinowitz. Doch trotz des großen Vorsprungs kippte das Duell vollständig – am Ende jubelte Rabinowitz über seinen ersten WSOP-Titel, während Hellmuth erneut knapp scheiterte.
Für Hellmuth war es bereits der dritte Finaltisch der diesjährigen WSOP. Nach Platz neun und Platz sieben musste sich der 17-fache Bracelet-Gewinner diesmal mit Rang zwei zufriedengeben.
Traumstart reicht nicht zum Titel
Im Heads-up schien zunächst alles für Hellmuth zu laufen. Mit dem größeren Chipstack kontrollierte er das Geschehen und brachte Rabinowitz früh unter Druck.
Der spätere Champion kämpfte sich jedoch eindrucksvoll zurück. Nach mehreren gewonnenen Pots wechselte die Führung, ehe Rabinowitz die entscheidenden Hände für sich entschied und das Match drehte. Hellmuth blieb am Ende nur der zweite Platz.
Rabinowitz feiert größten Karriereerfolg
Für Darren Rabinowitz bedeutet der Sieg den ersten WSOP-Bracelet-Erfolg seiner Karriere. Mit einer nervenstarken Leistung im Heads-up setzte er sich gegen den erfolgreichsten Bracelet-Gewinner der Geschichte durch und krönte eine starke Turnierwoche.
Hellmuth erhielt als Trostpreis 464.000 US-Dollar, dürfte den verpassten Rekordtitel jedoch deutlich schmerzhafter empfinden als das Preisgeld.
Bracelet Nummer 18 muss warten
Der Traum vom alleinigen Ausbau seines Rekords lebt für Hellmuth weiter. Trotz mehrerer starker Ergebnisse blieb ihm das 18. Bracelet auch 2026 verwehrt.
Dennoch zeigte der US-Amerikaner über den gesamten WSOP-Sommer eine konstante Leistung und bewies einmal mehr, dass er auch mit 61 Jahren noch um die größten Titel im Poker kämpfen kann.









